Mit einer kleinen Gruppe tauchst du in die Anaga Berge auf Teneriffa ein, atmest frische Waldluft, wanderst auf alten Pfaden und über neblige Grate mit deinem Guide. Genieße lokale Jamón und Käse bei einem entspannten Picknick, entdecke versteckte Höhlendörfer und nimm digitale Erinnerungsfotos mit – eine willkommene Abwechslung zum Resort-Alltag.
Fast hätte ich den Minivan verpasst, weil ich die Abholzeit falsch gelesen hatte – typisch ich. Unsere Reiseleiterin Marta grinste nur und winkte mich ohne Stress rein. Die Fahrt von der Küste ins Anaga Gebirge war ruhig, nur das Klappern eines Reißverschlusses und Martas Erklärungen, wie die Wolken hier morgens die Hügel „umschlingen“. Die Einheimischen nennen das Gebiet „die Lunge Teneriffas“, was sofort Sinn machte, als wir den ersten Waldabschnitt betraten – die Luft schmeckte irgendwie grün, wenn man das so sagen kann. Feuchte Blätter, vielleicht Lorbeer oder Eukalyptus? Schwer zu beschreiben, aber ganz anders als die Meeresluft am Hotel.
Der Zauberwald hielt, was er versprach, aber nicht wie im Märchen – eher so, als wären die Konturen leicht verschwommen. Ein feiner Nieselregen klebte an Haaren und Brille, und ich rutschte ständig auf Baumwurzeln aus (hätte die Wanderstöcke besser früher genommen). Marta erzählte von Leuten, die noch in Höhlenhäusern leben; wir begegneten einem alten Mann auf einem Esel, der kaum aufsah und nur nickte. Es ist seltsam, wie schnell man vom Touristenmodus ins reine Dasein wechselt, einfach nur die Wolken beobachten, die zwischen den Ästen ziehen. Einmal versuchte ich „Laurisilva“ richtig auszusprechen – Marta lachte und meinte, selbst Einheimische stolpern da manchmal über die Zunge.
Die Hauptwanderung begann nach einer kurzen Fahrt an den Klippenhöhlen vorbei. Der Weg war rauer als gedacht – viele unebene Stufen und schmale Passagen mit Blick auf grüne Täler tief unten. Auf einem Hügel machten wir Picknick (eher unbeholfen auf Felsen sitzend), aßen Jamón-Sandwiches und teilten Trockenfrüchte, während jemand versuchte, den Teide durch den Nebel zu erspähen. Meine Hände rochen danach nach Käse und Kiefernnadeln – lustig, was so hängen bleibt. Der letzte Anstieg war anstrengender, als ich zugeben wollte – meine Beine spürte ich noch zwei Tage später – aber der Blick vom Grat war jede Mühe wert. Fotos machte ich kaum, Marta hatte fast ständig ihre Kamera dabei (sie schickte uns später die Bilder), so konnte ich einfach nur genießen.
Auf der Rückfahrt war es stiller – vielleicht müde, vielleicht nachdenklich über all die Formen im nebligen Wald. Ich erinnere mich immer wieder an den ersten Atemzug unter den tropfenden Bäumen; es fühlte sich an wie eine andere Welt mitten in Teneriffa. So einen Nebelspaziergang werde ich wohl nie wieder erleben.
Die gesamte Tour dauert etwa 7 Stunden, inklusive Abholung, Fahrt, Wandern (3,5–4,5 Stunden), Pausen und Rückfahrt.
Ja, die Abholung vom Hotel ist im Süden und Osten Teneriffas an der Küste inklusive.
Das Picknick umfasst Sandwiches mit spanischem Jamón und Käse, Saft, Energieriegel sowie Trockenfrüchte oder Nüsse.
Der Weg ist uneben und teilweise schmal; geeignet für fitte Anfänger, aber nicht empfohlen bei Höhenangst oder schlechter Kondition.
Ja, du erhältst 20–30 digitale Fotos, die dein Guide während des Tages macht.
Bequeme Wanderschuhe sind ein Muss; Wanderstöcke und weiteres Equipment werden bei Bedarf gestellt.
Ja, die Tour eignet sich gut für Kreuzfahrtgäste, die Teneriffa abseits der Resorts an einem Tag entdecken wollen.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel an der Küste, bequemen Minivan-Transport zwischen den Wanderabschnitten im Anaga Rural Park, einen erfahrenen lokalen Guide, der dich auf Waldpfaden und Graten mit spannenden Geschichten begleitet, die Nutzung von Wanderstöcken oder Taschenlampen bei Bedarf, Unfallversicherung, ein entspanntes Picknick mit spanischen Jamón-Sandwiches, Snacks und Saft sowie 20–30 digitale Fotos nach der Tour – so kannst du dich ganz aufs Erleben konzentrieren.
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