Auf dem E-Bike gleitest du die Hänge der Sierra Nevada hinab, begleitet von einem lokalen Guide. Du hältst an, um Bergziegen zu beobachten und den Mulhacén zu bewundern. Du fährst durch ruhige weiße Dörfer, wo dir die Einheimischen zuwinken, genießt frisches Obst mit staubigen Händen und spürst den entspannten Rhythmus des andalusischen Berglebens – langsam und voller Überraschungen.
Die Strecke gilt als leicht und ist für alle geeignet, die sich auf dem Stadtfahrrad sicher fühlen; technische Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Der Transfer zum Startpunkt ist dabei, ein Abholservice vom Hotel wird aber nicht explizit erwähnt.
Unterwegs kannst du Bergziegen und weitere einheimische Tiere entdecken.
Ja, alle Teilnehmer bekommen Helm und Handschuhe gestellt.
Ja, während der Tour gibt es frisches Obst als Snack.
Die Tour ist für Personen unter 1,50 m (bzw. 1,45 m bei erfahrenen Radfahrern) nicht geeignet.
Du siehst den Mulhacén mit 3.482 Metern – den höchsten Gipfel Spaniens.
Dein Tag beinhaltet den Transfer zum Startpunkt in der Sierra Nevada, die Nutzung eines E-Bikes inklusive Helm und Handschuhen, Wasserflaschen, frisches Obst für die Pause und die Begleitung eines lokalen Guides, der das Tempo angenehm hält.
Der Helm fühlte sich am Anfang etwas ungewohnt an – meine Haare verheddern sich immer im Riemen – doch unser Guide Pablo grinste nur und reichte mir ein Paar Handschuhe. Der Van hatte uns irgendwo hoch oben in der Sierra Nevada abgesetzt (ich verlor schnell den Überblick bei den Serpentinen), und plötzlich waren da nur noch wir, die Räder und dieser riesige Himmel. Man roch den Duft zerdrückter Kiefernnadeln unter den Füßen, frisch und kühl in der Morgenluft. Pablo zeigte auf den Mulhacén in der Ferne – er sagte, das sei der höchste Gipfel Spaniens. Das überraschte mich ehrlich gesagt, ich dachte immer, der wäre weiter nördlich.
Die E-Bikes machten alles viel leichter als gedacht – man tritt zwar selbst in die Pedale, aber bekommt immer genau dann einen sanften Schub, wenn man ihn braucht. Wir rollten lange bergab, manchmal durch Sonnenflecken, die die Felsen fast rosa schimmern ließen. Ich entdeckte zwei Bergziegen, die vorsichtig einen Grat entlangliefen; eine blieb stehen und starrte uns an, als wären wir die seltsamen Besucher. Es gab diesen Moment, in dem alle still wurden, bis auf ein Lachen, das von einer Steinmauer widerhallte (vielleicht meins). Pablo hielt das Tempo entspannt, damit niemand hetzen musste – er zeigte uns wilde Kräuter oder winzige Dörfer, die sich in die Hügel schmiegten. Wir machten öfter Fotos, denn mal ehrlich, warum auch nicht?
Ich hätte nicht gedacht, dass wir durch diese weißen Dörfer fahren würden – sie wirken, als wären sie direkt an den Berghang gemalt. Eine Frau winkte uns aus der Tür zu; ihr Hund bellte unsere Räder an, blieb aber liegen. An einer Pause verteilte Pablo Obst (Äpfel? Birnen? Etwas Süßes) und Wasser aus seinem Rucksack. Meine Hände waren staubig und kalt, aber das Obst schmeckte trotzdem fantastisch. Radfahren hier bringt einen dazu, auf die kleinen Dinge zu achten – wie der Atem beim Anhalten dampft oder wie das Licht sich bei jeder Kurve verändert.
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