Du fährst durch die Hermida-Schlucht von Santander, steigst mit der Seilbahn Fuente Dé hoch in die Picos de Europa, besuchst die ruhigen Hallen des Klosters Santo Toribio und schlenderst durch die gepflasterten Gassen von Potes zum Essen oder Shoppen. Freu dich auf stille Momente, Lachen mit Einheimischen, Bergluft – und vielleicht einen kräftigen Orujo, wenn du mutig bist.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, diese schroffen Linien auf der Karte wirklich zu überqueren? So ging es mir, als ich die Picos de Europa von Santander aus betrachtete. Der Tag begann früh – unser Guide Javier kam pünktlich zur Abholung, mit dieser fröhlichen Art, die nur Einheimische haben, wenn es draußen noch kaum hell ist. Der Van schlängelte sich durch die Hermida-Schlucht, und ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass die Felsen so nah sind, dass man sie fast berühren könnte. An einer Fotopause war alles, was ich hörte, das leise Plätschern von Wasser irgendwo unten und ein Rabe, der über uns krächzte. Es roch nach nassem Stein und Kiefernnadeln – scharf und erdig zugleich.
Die größte Überraschung war Fuente Dé. Fotos von der Seilbahn hatte ich gesehen, aber direkt darunter zu stehen ist etwas ganz anderes – man schaut nach oben und merkt erst, wie winzig man im Vergleich zu den Gipfeln ist. Wir fuhren zusammen hoch (Javier kümmerte sich um die Tickets), quetschten uns mit einem Paar aus Bilbao in die Kabine, die ständig über ihre Höhenangst scherzten. Oben war die Luft kälter als gedacht, selbst im Juni. Meine Hände wurden taub, als ich mein Handy für Fotos hielt, aber ich konnte nicht aufhören zu lächeln bei diesem Ausblick – Bergketten, die sich unter Wolken ausbreiten, die nie stillzustehen scheinen. Jemand reichte mir ein Stück lokalen Käse (ich glaube, es war Queso de Liébana?) – salzig und cremig zugleich. Davon träume ich noch.
Danach ging es hinunter zum Kloster Santo Toribio – Javier erzählte die Geschichte eines der heiligen Orte des Christentums, aber was bei mir hängen blieb, war die Stille dort drinnen. Sonnenstrahlen fielen durch alte Fenster in staubigen Lichtbündeln; jemand zündete eine Kerze an, der Duft mischte sich mit Weihrauch. Niemand hetzte uns. Anschließend tauchten wir in Potes ein – Kopfsteinpflaster, das sich um steinerne Häuser schlängelt, kleine Brücken über klares Wasser, wo Kinder Steine übers Wasser hüpfen ließen (nicht besonders geschickt). Das Mittagessen war frei; ich landete in einer Bar, wo ein älterer Herr darauf bestand, dass ich nach dem Essen Orujo probiere (Vorsicht: das brennt!).
Was mich an diesem Tagesausflug von Santander am meisten beeindruckt hat, war der Raum zum Durchatmen – selbst mit anderen Reisenden fühlt man sich nie von Lärm oder Hektik eingeengt. Wer etwas Hochglanz und Schick sucht, ist hier vielleicht falsch – aber wer Berge erleben will, die einen auf eine gute Art klein fühlen lassen, oder einfach die eigenen Schritte auf altem Stein hören möchte… der ist hier genau richtig.
Die Ganztagestour dauert in der Regel etwa 9 bis 10 Stunden inklusive Fahrzeit.
Ja, die Abholung vom Hotel oder Hafen in Santander ist inklusive.
Der Guide organisiert die Seilbahntickets für dich; je nach Saison fällt ein Aufpreis von 20–30 € plus 1 € Gebühr an.
Du besuchst das Dorf Potes und das Kloster Santo Toribio.
Nein, das Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt Zeit in Potes zum Essen oder Einkaufen.
Die Gruppen sind klein, maximal 8 Personen pro Buchung.
Ja, Kinder sind willkommen; Babysitze sind auf Wunsch verfügbar.
Die Seilbahntickets sind extra; der Eintritt ins Kloster ist im Besuch enthalten.
Dein Tag beginnt mit der Abholung vom Hotel oder Hafen in Santander per privatem Fahrzeug. Dein Fahrer-Guide kümmert sich um alle Details unterwegs – inklusive der Organisation der Seilbahntickets für Fuente Dé (Aufpreis). Du hast freie Zeit im Dorf Potes und im Kloster Santo Toribio, bevor du am Nachmittag wieder zu deiner Unterkunft zurückgebracht wirst.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?