Du fährst von Barcelona in die wilden Gipfel von Montserrat für einen Tag voller Geschichte und Wandern – mit ein paar Überraschungen unterwegs. Entdecke das Benediktinerkloster und die Schwarze Madonna, folge alten Pilgerwegen mit deinem Guide in kleiner Gruppe, probiere regionale Käsesorten auf lebhaften Märkten und genieße Ausblicke, die du so schnell nicht vergisst.
Kaum habe ich meinen Kaffee ausgetrunken, reicht mir jemand schon einen Wanderstock – unser Guide Marc hat schnell erkannt, wer neu auf den Bergpfaden ist. Wir sind kaum aus Barcelona raus, da zeigt er auf das FC Barça-Stadion (fast hätte ich es verpasst, weil mich der Duft einer Bäckerei durchs Van-Fenster abgelenkt hat). Die Fahrt nach Montserrat schlängelt sich über kurvige Straßen und diese besondere Ruhe, die man nur spürt, wenn alle noch halb verschlafen sind. Es sind vielleicht 60 Minuten, aber wenn die zerklüfteten Gipfel vor dir auftauchen, fühlt es sich an, als wäre man in einer ganz anderen Welt gelandet.
Im Kloster herrscht eine besondere Stille, trotz der Besucher. Marc erzählt uns von der Schwarzen Madonna – die Einheimischen nennen sie „La Moreneta“. Ich versuche es auszusprechen, er lacht und das Eis ist gebrochen. Die Basilika riecht nach Wachs und altem Holz. Überall flackern Kerzen, jemand summt leise in einer Ecke. Ich hatte nicht erwartet, dass mich das berührt, aber irgendwie geht es unter die Haut. Danach starten wir die Wanderung – erst bergauf (meine Waden melden sich), auf alten Pilgerwegen, die früher Mönche genutzt haben. Die Luft ist hier klarer, wilde Kräuter zerdrückt man unter den Schuhen, und Glocken klingen fern vom Fels wider.
Beim Aufstieg ändern sich die Aussichten ständig – mal sieht man ein Patchwork aus Feldern weit unten, mal nur Felsen und Himmel. Marc bleibt ab und zu stehen, zeigt uns Pflanzen (ich erinnere mich nur an Rosmarin, weil er uns welchen zum Riechen pflückte). An manchen Stellen wird der Weg eng zwischen Felsnadeln; an einer Stelle fühlt man sich wie in einem Gaudí-Traum. Ich hänge manchmal etwas zurück, aber das stört niemanden – hier gibt es keinen Stress. Auf dem Rückweg grüßen wir ein paar Einheimische, ihr Katalanisch klingt irgendwie sanfter als Spanisch.
Zurück am Kloster haben wir Zeit zum Bummeln – ich schlendere über den kleinen Markt, überall gibt es Käseproben, nussig und würzig. Ich kaufe etwas in Wachspapier eingepackt (keine Ahnung, was es genau war) und setze mich auf eine niedrige Mauer, um die Wolken über dem Montserrat-Gipfel ziehen zu sehen. Meine Beine sind müde, aber auf eine gute Art – so, wie man sich fühlt, wenn man wirklich gelaufen ist. Die Rückfahrt ist ruhig; jemand döst, während Marc leise zur Musik summt. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick oben – manche Orte bleiben eben einfach im Kopf.
Montserrat liegt etwa 50 Kilometer entfernt, die Fahrt dauert rund eine Stunde.
Ein festes Mittagessen ist nicht dabei, aber du hast Zeit, lokale Käsesorten und Snacks auf den Marktständen am Kloster zu probieren.
Die Tour folgt alten Pilgerwegen mit Anstiegen und Abstiegen; eine moderate Kondition ist empfehlenswert.
Die Gruppe besteht maximal aus 8 Personen, so ist die Atmosphäre persönlicher.
Ja, wer möchte, bekommt während der Wanderung Wanderstöcke zur Verfügung gestellt.
Du besuchst die Basilika Santa Maria de Montserrat und kannst die Statue der Schwarzen Madonna bewundern.
Ja, nach der Wanderung kannst du das Klosterareal und die lokalen Märkte in Ruhe erkunden.
Ja, der Hin- und Rücktransfer in einem klimatisierten 8-Sitzer-Van ab zentralem Barcelona ist inklusive.
Dein Tag beginnt mit Abholung im klimatisierten Van in zentraler Lage Barcelonas für deine kleine Gruppe (maximal 8 Personen), geführte Wanderung auf Montserrat mit optionalen Wanderstöcken, Eintritt in die Basilika des Montserrat-Klosters und Zeit zum Erkunden der lokalen Märkte, bevor ihr gemeinsam entspannt zurückfahrt.
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