Mit einem Schlauchboot entlang der Südostküste Mallorcas von Cala Figuera aus gleiten, den Felsenbogen Es Pontàs passieren und zum Schwimmen in Caló des Moro oder S’Almunia anhalten. Schnorchelausrüstung ist inklusive, um die Fische im kristallklaren Wasser zu entdecken oder alte Fischerhütten zu erkunden – bring einfach Neugier (und vielleicht ein Handtuch) mit. Ruhig, salzig und überraschend entspannend.
Ich hätte nie gedacht, dass das Wasser bei Cala Figuera so klar sein würde – fast unwirklich, als hätte jemand extra für uns die Farben aufgedreht. Der Morgen war schon warm, als wir unseren Skipper Toni trafen, der uns mit einem schnellen „Bon dia!“ und einem Lächeln begrüßte, bei dem man einfach zurücklächeln musste. Wir waren nur acht auf dem Schlauchboot – genau richtig, um sich noch locker einzucremen, ohne sich auf die Füße zu treten. Der Motor summte, als wir den Hafen hinter uns ließen, und plötzlich roch die Luft scharf und salzig, vermischt mit dem Duft der Pinien, die an den Klippen klebten.
Wir fuhren dicht an der Küste vorbei an Cala Santanyí, wo Kinder von einem Felsen winkten und irgendwo spanische Oldies aus einem Radio klangen. Toni drosselte das Tempo bei Es Pontàs – dem riesigen Felsbogen, der aus dem Meer ragt. Er erzählte, die Einheimischen sagen, er sieht aus wie ein Elefant beim Trinken (ich hab’s mir genau angeschaut, vielleicht mit etwas Fantasie). Ich versuchte ein Foto, schaute aber meistens einfach nur staunend hin. Hier herrschte eine seltsame Stille, nur Möwen stritten sich über uns. Dann kamen die Höhlen – Toni erzählte, dass Schmuggler sie früher nutzten, was meine Fantasie sofort beflügelte. Das Boot schaukelte sanft, während er auf Spanisch und Englisch erzählte – sein Akzent war stark, aber gut verständlich.
Als wir endlich Caló des Moro erreichten, musste ich fast lachen – die kleine Bucht wirkt winzig, aber durch die Ankunft übers Meer total privat. Wir hatten etwa vierzig Minuten Zeit zum Schwimmen oder einfach treiben lassen. Das Wasser war anfangs kalt, dann aber perfekt; ich lieh mir eine Schnorchelmaske (inklusive) und entdeckte silberne Fische, die zwischen den Felsen hin und her flitzten. Zwischendurch lag ich einfach auf dem Rücken und beobachtete die vorbeiziehenden Wolken – es fühlte sich an, als würde die Zeit kurz stillstehen. Einige gingen rüber zu den Fischerhütten von S’Almunia; sie sind verblasst blau und rot, die Türen hängen schief, Netze trocknen in der Sonne. Es roch leicht nach Tang und altem Holz.
Auf der Rückfahrt nach Cala Figuera war es still – die meisten saßen einfach nur da oder unterhielten sich leise zum Summen des Motors. Vielleicht waren alle müde oder ließen die Eindrücke einfach wirken. Ich denke immer noch an die stille Atmosphäre unter Es Pontàs und wie das Salz nach dem Schwimmen an meiner Haut klebte. Wenn du eine kleine Bootstour ab Cala Figuera suchst, die wirklich persönlich wirkt (und dir der Wind durch die Haare weht), dann ist das genau das Richtige.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden inklusive Badepausen.
Ja, alle Gäste können die Schnorchelausrüstung kostenlos nutzen.
Die Gruppengröße ist auf maximal 11 Personen begrenzt.
Die Tour startet im Hafen von Cala Figuera im Südosten Mallorcas.
Ja, je nach Wind gibt es eine 30-40-minütige Badepause in Caló des Moro oder S’Almunia.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; öffentliche Verkehrsmittel sind aber in der Nähe.
Du siehst die Felsformation Es Pontàs, alte Fischerhütten in S’Almunia und Küstenhöhlen.
Dein Tag beinhaltet den Sprit fürs Schlauchboot, die Nutzung der Schnorchelausrüstung für die Badepausen in Caló des Moro oder S’Almunia (je nach Wind), eine umfassende Versicherung während der gesamten Tour und die Begleitung eines erfahrenen lokalen Skippers, der dir Geschichten entlang der Südostküste Mallorcas erzählt, bevor es zurück zum Hafen von Cala Figuera geht.
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