Du mixt deine eigene Sangria mitten in Madrid, begleitet von einer Einheimischen, die Familiengeheimnisse und Anekdoten teilt. Probiere drei verschiedene Sangria-Varianten mit Manchego und anderen spanischen Käsesorten und erfahre, warum jede Zutat wichtig ist. Die Stimmung ist locker – mit viel Lachen, klebrigen Fingern und Rezepten zum Mitnehmen. Vielleicht gehst du sogar mit neuen Freunden nach Hause.
Ich betrat den kleinen Laden nahe der Plaza Mayor ohne große Erwartungen – nur mit dem Wissen, dass ich endlich in Madrid selbst Sangria machen würde, was längst überfällig war. Unsere Gastgeberin Marta empfing uns mit ansteckender Energie (und einer Schale voller so leuchtender Orangen, dass sie fast unecht wirkten). Sie erzählte, dass jede spanische Familie ihre Sangria anders zubereitet – ihre Abuela schwört zum Beispiel auf Zimtstangen. Der Raum roch nach frisch geschnittenem Obst und etwas Süßem, das ich zuerst nicht zuordnen konnte – vielleicht Sherry? Draußen war es laut, drinnen herrschte eine entspannte Atmosphäre.
Wir probierten drei Sangria-Varianten: den klassischen Rotwein-Sangria, den man sich vorstellt, dann eine weiße Variante mit Pfirsichen und zum Schluss etwas, das Marta „Andalusische Fiesta“ nannte – Sherry, Zitrusfrüchte und ein Sprudelkick. Normalerweise mag ich keinen Sherry, aber dieser hat mich echt überrascht. Wir zerdrückten gemeinsam das Obst – meine Hände wurden klebrig, und ich stibitzte immer wieder heimlich Apfelstücke. Marta zeigte uns, wie man alles so ausbalanciert, dass es nicht einfach nur Saft mit Wein ist. Sie musste lachen, als ich versuchte, „vino tinto“ mit meinem besten Akzent auszusprechen – das klang eher nach Kauderwelsch.
Zwischen den Schlucken knabberten wir an Manchego-Käse – nussig, buttrig und in Kombination mit der Sangria sogar noch besser als pur. Es gab noch andere regionale Käsesorten, einer roch so frisch wie ein Frühlingslüftchen durch offene Fenster. Jemand fragte nach veganen Optionen, und Marta hatte sofort passende Alternativen parat. Irgendwann fiel mir auf, dass alle sich anfühlten wie alte Freunde – obwohl wir uns erst vor einer Stunde kennengelernt hatten.
Ich denke immer noch an das letzte Glas zurück – wie die Aromen lange nach dem Trinken nachhallten – und daran, dass Marta uns zum Abschied ein PDF mit allen Rezepten schickte (die ich zu Hause unbedingt ausprobieren will). Wenn du einen echten Madrider Abend erleben möchtest, bei dem du dir die Hände schmutzig – und klebrig – machst, dann ist dieser Sangria-Workshop genau das Richtige.
Der Workshop dauert insgesamt etwa zwei Stunden.
Ja, du probierst lokale Käsesorten, darunter den originalen Manchego.
Ja, auf Wunsch gibt es alkoholfreie Getränke und vegane Alternativen.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, nach dem Workshop erhältst du ein PDF mit allen Rezepten.
Ja, alkoholische Getränke sind Teil des Erlebnisses.
Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Der Sangria-Workshop findet zentral in Madrid, nahe der Plaza Mayor, statt.
Dein Abend umfasst drei hausgemachte Sangria-Varianten zum Probieren (oder alkoholfreie Versionen bei Bedarf), eine Auswahl lokaler Käsesorten inklusive Manchego, eine freundliche lokale Gastgeberin, die Geschichten und Tipps teilt, alle Trinkgelder sowie digitale Rezepte zum Nachmachen zu Hause.
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