Erkunde Madrids wilde Hügel auf sicheren Pferden mit einem lokalen Guide, der jeden Pfad kennt. Lass den Stadtstress hinter dir, während du in kleinen Gruppen über steinige Wege und grüne Anstiege reitest – inklusive kompletter Ausrüstung und Getränken. Freu dich auf Lachen, stille Momente und vielleicht das eine oder andere spanische Wort, bevor es zurück in den Alltag geht.
Ich gebe zu, ich war etwas nervös, als wir aus dem Bus stiegen – der Trubel von Madrid noch im Kopf, doch plötzlich war da nur noch Ruhe, sanfte Hügel und der Duft von Kiefern. Die Pferde warteten schon, wedelten mit den Schweifen, und unser Guide (ich glaube, er hieß Javier?) erklärte uns kurz und knapp auf Spanisch und Englisch, was uns erwartet. Er wirkte total entspannt – als hätte er das schon tausendmal gemacht, aber trotzdem hat er genau gesehen, wenn jemand Hilfe beim Helm brauchte. Ich versuchte, beim Aufsteigen selbstbewusst zu wirken, aber ehrlich gesagt ist mir fast der Fuß weggerutscht. Gelacht hat trotzdem niemand, alle grinsten nur so, als hätten sie das schon selbst erlebt.
Der Weg begann ganz entspannt – Erde unter den Hufen, etwas Geplauder in der Gruppe – und dann kamen diese steinigen Passagen, bei denen man das Klappern der Hufe auf dem Fels hören konnte. Madrid lag weit entfernt und leicht verschwommen am Horizont, hier draußen fühlte es sich an wie eine ganz andere Welt. An einer Pause, bei der wir und die Pferde Wasser bekamen, war es so still, dass man nur den Wind im Gras und das Zischen einer geöffneten Limo hören konnte. Javier zeigte uns wilde Blumen, die zwischen den Felsen wuchsen – er nannte sie „jaras“ – und versuchte uns den spanischen Namen beizubringen. Ich hab’s wohl ziemlich verhauen, aber er lachte nur herzlich.
Wir stiegen einen buschigen Hügel hinauf, der vom Boden viel steiler wirkte, als er zu Pferd war. Mein Pferd, Luna, drehte immer wieder die Ohren zu mir zurück, als wollte sie sicherstellen, dass ich noch aufpasse. Gerade da kam die Sonne raus, wärmte mein Gesicht, und für einen Moment vergaß ich ganz die Stadt. Es ist verrückt, wie schnell man sich an den Rhythmus gewöhnt; nach einer Weile fühlte sich sogar der Sattel nicht mehr so fremd an.
Nach der Tour blieben wir noch mit Limo und Wasser zusammen – niemand drängte uns zurück nach Madrid. Jemand fragte Javier, wie lange er schon diese Strecken reitet, und er zuckte nur mit den Schultern: „Toda la vida.“ Sein ganzes Leben. Das blieb mir mehr im Kopf, als ich erwartet hatte.
Die Tour liegt etwa eine Stunde mit dem Bus vom Madrider Stadtzentrum entfernt.
Nein, Reiter aller Erfahrungsstufen sind willkommen – vom Anfänger bis zum Profi.
Helm und Versicherung, professioneller Guide, Wasserflasche und Limo sind im Preis enthalten.
Die Tour wird auf Englisch oder Spanisch angeboten; eine der beiden Sprachen sollte verstanden werden.
Das Mindestalter beträgt 12 Jahre, das Maximalgewicht 95 kg.
Während der Aktivität sind keine Toiletten vorhanden.
Aus Sicherheitsgründen haben nur angemeldete Reiter Zugang zum Hof.
Lange Hosen sind aus Sicherheits- und Komfortgründen Pflicht.
Dein Tag startet mit der Abholung per öffentlichem Nahverkehr aus Madrid (nur eine Stunde entfernt), inklusive kompletter Sicherheitsausrüstung wie Helm und Versicherung, Betreuung durch einen erfahrenen Reiturlaub-Guide, der Englisch oder Spanisch spricht, kleine Gruppen für mehr Komfort sowie Erfrischungen wie Wasser und Limo nach dem Ritt, bevor es zurück in den Alltag geht.
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