Begleite lokale Guides in Ibizas wildeste Ecken – wandere abgelegene Pfade, schnorchle in versteckten Buchten mit Ausrüstung inklusive und lerne praktische Tipps zur Landschaftsfotografie. Genieße stille Momente unter Kiefern, unerwartetes Lachen in der Gruppe und Geschichten über Ibizas Natur, die du online nicht findest. Ein Erlebnis, das lange nachwirkt.
Das Erste, was mir auffiel, war der Geruch – zerdrückte Kiefernnadeln unter den Füßen, die salzige Luft kam scharf von irgendwo her, wo ich noch nicht hinsah. Unsere Guide Marta grinste, als sie meine Schuhe sah (definitiv Stadtsneaker) und versprach, dass wir an einen Ort kommen würden, den nur echte Ibicencos kennen. Früh morgens machten wir uns zu einer kleinen Gruppe auf, folgten ihr auf einem Pfad, der sich durch buschige Hügel schlängelte und an moosbedeckten Steinmauern vorbeiführte. Sie blieb immer wieder stehen, um uns wilden Rosmarin oder diese winzige blaue Blume zu zeigen – den Namen hab ich schon vergessen, aber sie roch nach Zitrus, wenn man sie zwischen den Fingern rieb.
Ich hatte nicht erwartet, dass die Stille dort draußen so intensiv sein würde. Ab und zu hielt Marta inne und ließ uns lauschen – nur Wind, Vögel und manchmal unser eigenes Atmen. Dann hörten wir plötzlich irgendwo vorne Lachen oder das Klirren von Schnorchelmasken in Rucksäcken. Als wir schließlich die Bucht erreichten (ehrlich gesagt hätte ich sie alleine nie gefunden), war das Wasser so klar, dass man bis auf die Kiesel am Grund sehen konnte. Ich schnorchelte zum ersten Mal; das Salz brannte auf den Lippen, aber überall schossen silberne Fische vorbei. Jemand reichte mir eine Kamera für ein schnelles Landschaftsfoto – meine Hände zitterten noch vom Schwimmen, aber das machte das Bild irgendwie noch besonderer.
Wir machten Pause auf warmen Felsen, während Marta Geschichten über Ibizas Geologie erzählte – sie wird dabei richtig lebhaft, gestikuliert wild und lacht, wenn sie im Englischen den Faden verliert. Zwischendurch sammelten wir auch Plastikreste am Wegesrand auf; nicht glamourös, aber irgendwie befriedigend. Die Sonne begann schon tief zu stehen und tauchte alles in goldenes Licht – so ein Moment, den man erst später als besonders erkennt. Manchmal denke ich noch daran, wenn ich zuhause am Laptop feststecke.
Ja, die Strecken sind für alle Fitnesslevel ausgelegt, aber eine moderate Kondition ist empfehlenswert.
Ja, die Nutzung der Schnorchelausrüstung ist im Tourpreis enthalten.
Die Tour beinhaltet Landschafts- und Nachtfotografie mit Tipps zu Bildaufbau und Bearbeitung.
Ja, du kannst bei Aufräumaktionen auf den Wegen oder Stränden mitmachen.
Ja, Assistenztiere sind laut Tourinformationen willkommen.
Den genauen Treffpunkt erhältst du nach der Buchung; bei Bedarf gibt es auch Abholservice.
Es wird kein Essen oder Mittagessen gestellt; Snacks solltest du selbst mitbringen.
Bequeme, feste Schuhe und Wasser sind wichtig; die Schnorchelausrüstung stellt der Guide.
Dein Tag beinhaltet alle Gebühren und Steuern sowie die Nutzung der Schnorchelausrüstung in versteckten Buchten, geführt von Einheimischen, die jeden Winkel von Ibizas wilden Pfaden kennen – und wenn du bei Strandreinigungen mithelfen oder Landschaftsfotografie lernen möchtest, ist das auch dabei, bevor es müde, aber glücklich zurückgeht.
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