Du paddelst von Cala de Moraig entlang der dramatischen Klippen der Costa Blanca mit einem lokalen Guide, machst Halt an der Fischhöhle zum Schnorcheln, wo Fluss und Meer aufeinandertreffen, und gleitest durch versteckte Buchten wie Testos und Llebeig. Kaltes Quellwasser an den Zehen, Lachen in den Höhlen und entspannte Momente unter spanischer Sonne – alles inklusive Ausrüstung.
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Alle Bewertungen lesen ›Wir sind kurz nach Mittag von Cala de Moraig losgepaddelt – die Sonne spiegelte sich schon auf dem türkisfarbenen Wasser, und ehrlich gesagt war ich etwas nervös, in meinem kurzen Neoprenanzug (außerhalb der Saison, also ja) komisch auszusehen. Unser Guide Dani verteilte die Schnorchelmasken und machte einen Witz über die „Mediterrane Fashion Week“. Die Klippen rund um Benitachell wirkten vom Wasser aus noch viel steiler. Das Paddeln ging leichter als gedacht – vielleicht liegt’s an der salzigen Luft.
Der erste Halt war die Fischhöhle – oder wie Dani sie nannte, „Cova dels Peixos“. Man hört zuerst das ungewöhnliche Zusammentreffen von frischem Flusswasser und Meer: kalte Strömungen streifen die Beine, der Geruch ändert sich kurz. Drinnen herrschte Ruhe, nur das Tropfen von Wasser und unser Echo waren zu hören. Ich schnorchelte dort, wurde aber von winzigen silbernen Fischen abgelenkt, die flink umherflitzten. Dani zeigte mir die Quelle, aus der das Wasser sprudelt – früher glaubten die Einheimischen an heilende Kräfte (in dem Moment hätte ich das auch geglaubt).
Danach paddelten wir dicht an der Küste entlang Richtung Cala Llebeig. Zu Fuß wäre das kaum machbar, ohne wie eine Ziege über steile Felsen zu klettern. Über den Felsen stehen noch alte Fischerhütten; eine hatte blaue Farbe, die abblätterte – ich fragte mich, wer dort wohl letzten Winter gelebt hat. Wir machten eine kurze Pause mit einem Energieriegel und ließen uns treiben, während die Sonne unsere Gesichter trocknete. Dann erreichten wir die Bucht Testos – enger und irgendwie stiller. Das Wasser war so klar, dass man jeden Stein am Grund sehen konnte. Dieses Bild geht mir nachts nicht aus dem Kopf.
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