Stürze dich in die tosenden Stromschnellen des Zambezi unter den Victoriafällen mit erfahrenen Guides, die jede Kurve der Batoka-Schlucht kennen. Freu dich auf steile Aufstiege, wildes Teamwork, Lachen am Flussufer und ein frisches Mittagessen am Schluchtrand – inklusive Abholung vom Hotel. Dieses prickelnde Gefühl begleitet dich lange, auch wenn du längst wieder trocken bist.
Die Stromschnellen des Zambezi sind Kategorie 5 (sehr anspruchsvoll). Teilnehmer sollten fit sein und steile Wege in und aus der Batoka-Schlucht bewältigen können.
Die Tour beginnt in Victoria Falls Town in Simbabwe, inklusive Abholung direkt vom Hotel oder Gästehaus.
Transfers von und zu den Hotels in Victoria Falls, komplette Ausrüstung (im Winter auch Neoprenanzüge) und ein Mittagessen am Schluchtrand sind im Preis enthalten.
Das Mindestalter liegt meist bei 15 Jahren, kann aber je nach Reife und Größe flexibel gehandhabt werden. Nach oben gibt es keine Altersgrenze, aber Fitness ist wichtig.
Die Niedrigwasser-Saison läuft ungefähr vom 10. August bis 25. Dezember (Stromschnellen #1-19), Hochwasser von 25. Dezember bis 10. August (#11-23).
Der Rückweg führt über etwa 230 Meter steile, felsige Pfade – eine gute Kondition ist hier nötig.
Ja, auf jeder Tour gibt es gegen Aufpreis Foto- und Videoaufnahmen.
Trinkgeld ist freiwillig, empfohlen sind etwa 10 US-Dollar pro Gast und Tag für die Guides, 5 US-Dollar für das übrige Personal.
Dein Tag beginnt mit der Abholung an deinem Hotel in Victoria Falls Town und allen Transfers zur Batoka-Schlucht und zurück. Die komplette Rafting-Ausrüstung wird gestellt – inklusive Neoprenanzug, falls es kühl ist. Nach wilden Stromschnellen im Zambezi, bei denen dein Guide das Boot lenkt und Kommandos gibt, geht’s zu Fuß zurück nach oben, wo ein frisches Mittagessen am Schluchtrand auf dich wartet, bevor ihr gemeinsam zurück in die Stadt fahrt.
Wir starteten holprig auf der Ladefläche eines Pick-ups, noch halb verschlafen und die Helme fest umklammert. Das Rauschen des Zambezi hörte ich, bevor ich ihn sah – dieses tiefe, kraftvolle Brüllen, das einem bis in die Brust vibriert. Unser Guide Tinashe grinste, als wir über den Rand der Batoka-Schlucht blickten. „Keine Sorge“, sagte er, „von hier oben sieht’s schlimmer aus.“ Er hatte recht. Der Abstieg war steinig und steil, meine Beine protestierten schon, doch die kühle Gischt auf der Haut fühlte sich erfrischend an. In der Luft lag der Duft von feuchter Erde und etwas Grünem – wie zerdrückte Blätter nach dem Regen.
Die erste Stromschnelle erwischte mich heftiger als gedacht. Für einen Moment verlor ich mein Paddel (Tinashe lachte nur und rief etwas von „Taufe im Zambezi“). Kaltes Wasser schlug mir ins Gesicht – so kalt, dass ich kurz schlucken musste – und dann wirbelten wir herum, alle schrien durcheinander. Zwischen den Stromschnellen herrscht eine seltsame Ruhe, nur das Zwitschern der Vögel hallt von den Basaltwänden wider. Unten in der tiefen Schlucht, wo Sonnenstrahlen auf das dunkle Gestein tanzen, fühlt es sich fast friedlich an. An einer Stelle fuhren wir unter der Victoria Falls Bridge hindurch; wenn man schnell nach oben schaut, sieht man winzige Menschen beim Bungee-Jumping.
Wie viel Teamwork das braucht, merkte ich erst, als meine Arme bei Stromschnelle Nummer 7 oder 8 zu brennen begannen (ehrlich gesagt, hab ich den Überblick verloren). Tinashe hielt uns zusammen am Paddel – er kannte jede Strömung und jede Wirbel genau. Zum Mittagessen, das direkt am Schluchtrand nach der letzten Stromschnelle (ich glaube Nummer 19) serviert wurde, setzte ich mich auf einen Felsen, eine Limo in der Hand, die Beine leicht zitternd. Das Essen schmeckte hier draußen besonders gut – vielleicht, weil alle noch lachen und erzählen, wer wo ins Wasser gefallen ist. Jemand reichte mir ein kaltes Bier, und ich dachte: So lebendig werde ich mich nie wieder fühlen.
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