Du fährst von Genf durch die Alpenlandschaft nach Gruyères, probierst Käse direkt vor Ort und genießt ein Fondue-Mittagessen, bevor du das mittelalterliche Schloss und die Dorfstraßen erkundest. Zum Abschluss gibt’s Schokoladenverkostung in der Maison Cailler, bevor du bequem zurückfährst. Freu dich auf Lachen beim Essen, echte Schweizer Geschmäcker und Momente, in denen die Zeit langsamer zu vergehen scheint.
Jemand hält mir ein Stück Brot hin, das schon von geschmolzenem Käse tropft – ich fummel daran herum, verliere es fast im Topf, doch unser Guide Michel lacht nur und sagt, das heißt, ich schulde der Runde einen neuen Durchgang (anscheinend ist das hier so üblich). Wir sitzen in Gruyères, nachdem wir die kurvige Strecke von Genf hinter uns gelassen haben, und beobachten, wie Wolken an den grünen Hügeln draußen hängen bleiben. Die Fahrt fühlt sich an wie eine langsame Enthüllung: Weinberge ziehen vorbei, dann tauchen plötzlich die Alpen dahinter auf. Michel zeigt immer wieder auf kleine Details – warum die Kühe hier nur bestimmte Weiden nutzen und warum das für den Gruyère-Käse so wichtig ist. Ich hätte nie gedacht, dass mich Kühe so interessieren würden, aber irgendwie tut man das hier.
Die Käserei war am Anfang laut vom Maschinenlärm, doch als wir in den kühlen Reiferaum traten, wurde es still bis auf unsere Schritte und diesen unverwechselbaren Duft – würzig, erdig, fast süßlich. Verschiedene Gruyère-Sorten zu probieren war wie eine Familienbegegnung: dieselbe Herkunft, aber ganz unterschiedliche Charaktere. Zum Mittag gab’s Fondue moitié-moitié (ich krieg’s immer noch nicht richtig auszusprechen), dick und cremig genug, um alles andere für eine Weile zu vergessen. Es hat etwas, das mit Fremden zu essen, die genauso unbeholfen mit den langen Gabeln umgehen wie du – irgendwie fühlt man sich dann weniger wie ein Tourist.
Nach dem Essen schlenderten wir durch die gepflasterten Gassen hinauf zur Burg von Gruyères. Da war dieser Moment, als ich stehenblieb, um meine Schnürsenkel zu binden, und merkte, wie ruhig es hier ist, abgesehen vom entfernten Läuten der Kuhglocken – keine absolute Stille, aber viel sanfter als der Lärm der Stadt. Die Burg thront über allem; wenn man sich über die alte Steinmauer lehnt, sieht man das ganze Tal unter sich ausgebreitet (Handy nicht fallen lassen!). Jemand aus unserer Gruppe schaute im HR Giger Museum vorbei – nicht so mein Ding, aber sie kamen halb erschrocken und grinsend zurück.
Der letzte Halt war die Maison Cailler. Schon beim Betreten schlägt dir eine warme Schokoladenwolke entgegen – ehrlich gesagt hätte ich dort stundenlang einfach nur atmen können. Der Verkostungsraum am Ende ist fast zu viel des Guten; ich wollte höflich sein, hab aber wahrscheinlich mehr Proben gegessen als alle anderen zusammen. Auf der Rückfahrt nach Genf dösten die meisten von uns im Van, während Michel Geschichten aus seiner Kindheit in der Nähe erzählte. Ich denke immer wieder an den Ausblick von der Burg Gruyères – der schleicht sich später ein, wenn man wieder im eigenen Bett liegt.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel im Zentrum von Genf sind inklusive.
Die Tour ist in kleinen Gruppen mit maximal 6 Teilnehmern.
Die Eintrittspreise sind bei Buchung inklusive – CHF 8 für die Käserei, CHF 17 für die Maison Cailler.
Ja, ein traditionelles Schweizer Fondue-Mittagessen ist während des Besuchs in Gruyères inklusive.
Ja, Kindersitze oder Sitzerhöhungen können im Voraus angefragt werden.
Laktosefreie und glutenfreie Optionen sind in der Region verfügbar.
Die meisten Programmpunkte sind drinnen, daher läuft die Tour bei jedem Wetter.
Wenn es die Zeit erlaubt, kannst du das HR Giger Museum während des Rundgangs durch Gruyères besuchen.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Genf, Eintritt zu La Maison du Gruyère und Maison Cailler (bei Auswahl), Besuch der Burg Gruyères (optional), Audiogeräte für die Führungen, klimatisierten Transport, sowie ein traditionelles Fondue-Mittagessen mit Talblick – bevor du entspannt zurückfährst.


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