Du steigst mit Guides tief hinab in Schwedens verlassene Minen, kletterst an der Via Ferrata und saust per Zipline über einen glasklaren unterirdischen See. Zwischendurch gibt’s starken Kaffee und Zimtschnecken im alten Dynamitlager, bevor ihr mit Fackeln beleuchtete Kammern erkundet, in denen die Geschichte spürbar bleibt. Es ist Abenteuer und Neugier in einem – ein Tag, der dir immer wieder in den Sinn kommt, wenn du Stein staub riechst oder dein Herz laut pocht.
„Wenn du genau hinhörst, hörst du den Berg atmen“, meinte unser Guide Jonas, als er seine Stirnlampe einschaltete. Zuerst wusste ich nicht, was er damit meinte – bis wir die Metalltreppe verließen und die Luft plötzlich anders war. Kühler, fast feucht, aber nicht richtig nass, und so still, dass mir kurz die Ohren klingelten. Nur das Knirschen unserer Stiefel auf dem Kies und ein nervöses Lachen, das aus der Dunkelheit zurückhallte. Jonas erzählte von drei Jugendlichen, die 1998 zufällig auf diesen Ort gestoßen sind – da fragte ich mich, was für Kids in Schweden wohl aus Spaß alte Minen erkunden. Mutig oder einfach nur neugierig?
Der eigentliche Suchbegriff hier wäre „unterirdisches Abenteuer Schweden“, aber ehrlich gesagt fühlte es sich weniger wie eine Tour an, sondern mehr wie ein Geheimtipp. Wir klinkten uns in die Via Ferrata ein – meine Hände waren selbst mit Handschuhen schweißnass – und kletterten durch enge Schächte, in denen die Wände im Schein unserer Lampen glitzerten. Dann kam die Hängebrücke über einen so klaren See, dass er fast unecht wirkte; ich wollte nicht nach unten schauen, aber konnte nicht anders. Und dann die Zipline – kalte Luft im Gesicht, das Herz schlug schneller, als ich zugeben würde. Jonas grinste, als wir landeten. „Alle zittern danach ein bisschen“, sagte er.
Irgendwann machten wir Pause: Kaffee und Kanelbullar (diese schwedischen Zimtschnecken) in einem alten Dynamitlager – 80 Meter unter der Erde, was einfach verrückt ist, wenn man drüber nachdenkt. Der Kaffee aus der Thermoskanne schmeckte rauchig und stark; vielleicht lag’s am Ort, aber er war sowas von verdient. Plötzlich erzählte jeder von anderen verrückten Touren, und es entstand diese besondere Stimmung, wenn alle mit Helm dastehen und die Haare wild rausgucken. Ich denke immer noch an die Stille, als Jonas in der Grand Hall bei Fackellicht Musik abspielte – nur Echo und dieser seltsame Geruch nach Stein und Mineralien.
Du steigst während der Tour bis zu 80 Meter unter die Erde hinab.
Nein, du brauchst keine Vorkenntnisse – Ausrüstung wird gestellt und Guides helfen dir bei allem.
Ja, es gibt Kaffee oder Tee und Snacks (wie Zimtschnecken) im alten Dynamitlager unter Tage.
Im Preis sind zwei Guides, komplette Sicherheitsausrüstung (Gurt, Helm, Stirnlampe), Via Ferrata, Hängebrücke, Zipline über den See sowie Getränke und Snacks enthalten.
Kinder unter 15 Jahren dürfen nur mit einer erziehungsberechtigten Begleitperson teilnehmen, die die Verantwortung übernimmt.
Du solltest mindestens durchschnittlich fit sein, um sicher mitmachen zu können.
Die Grand Hall ist eine große Kammer, die bei Fackellicht und Musik eine ganz besondere Atmosphäre bekommt.
Ja, je nach Saison oder Gruppenwunsch können sich einzelne Programmpunkte ändern.
Dein Tag beinhaltet den geführten Zugang durch Schwedens verlassene Minenschächte – inklusive aller Klettergurte, Helme und Stirnlampen. Du überquerst Hängebrücken und fliegst mit der Zipline über einen unterirdischen See, bevor es eine Pause mit starkem Kaffee oder Tee und Snacks direkt im alten Dynamitlager gibt – immer begleitet von zwei lokalen Guides, die das Tempo an eure Gruppe anpassen.
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