Du wanderst zwischen uralten Steinkreisen bei Stenness und Brodgar, erkundest Eisenzeit-Ruinen in Gurness, hältst in der handbemalten Italian Chapel inne und entdeckst das lebendige Kirkwall mit seiner Wikinger-Kathedrale. Rechne mit windumtosten Wiesen unter den Füßen und Geschichten, die lange nachklingen.
Die Dauer variiert je nach Kreuzfahrplan; die Zeiten sind flexibel anpassbar.
Ja, die Abholung ist inklusive und wird auf die Ankunft deines Kreuzfahrtschiffs abgestimmt.
Du besuchst Stones of Stenness, Ring of Brodgar, Broch of Gurness, Italian Chapel und St. Magnus Cathedral in Kirkwall.
Die Gruppe ist auf maximal 20 Teilnehmer begrenzt.
Ja, an mehreren Orten wie den Steinkreisen und den Dorf-Ruinen ist Laufstrecke erforderlich.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; in Kirkwall hast du Zeit, selbst etwas zu essen oder die Stadt zu erkunden.
Ja, die Eintrittspreise für Broch of Gurness, Italian Chapel und weitere Attraktionen sind im Preis enthalten.
Dein Tag umfasst den gemeinsamen Minibus-Transfer mit flexiblem Abholservice passend zu deinem Kreuzfahrplan, Eintritt zu allen wichtigen Stätten (Stones of Stenness, Ring of Brodgar, Broch of Gurness, Italian Chapel), geführte Touren mit einem erfahrenen lokalen Guide, der spannende Geschichten erzählt – plus Freizeit im Zentrum von Kirkwall vor der Rückfahrt zum Hafen.
Gerade als unsere Reiseleiterin Morag uns zu den Steinen von Stenness winkt, reicht mir jemand eine Tasse Kaffee. Morag hat diese Art, den Wind lebendig werden zu lassen – „Spürst du das? Der weht schon, seit es diese Steine gibt.“ Ich stand da, meine Stiefel sanken leicht ins feuchte Gras, und schaute auf die vier Megalithen. Nur noch vier sind übrig, aber man kann sich gut vorstellen, wo die anderen standen. Die Luft roch scharf nach nassem Stein und Torfrauch, der irgendwo in der Nähe zog. Ich versuchte mir vorzustellen, wie hier vor 5.000 Jahren Zeremonien stattgefunden haben – ehrlich gesagt, schwer zu fassen.
Wir stiegen wieder in den Minibus und fuhren zum Ring of Brodgar. Jemand scherzte über Druiden (Morag grinste nur), doch als wir ausstiegen, herrschte Ruhe, nur Vogelgezwitscher und dieses leise Summen, das man erst bemerkt, wenn alle schweigen. Der Steinkreis ist riesig – größer als erwartet – und es fühlt sich fast so an, als würde man durch die Erinnerung von jemand anderem gehen. Meine Kamera konnte das kaum einfangen; nichts hält das Gänsehautgefühl fest, wenn eine Wolke vorbeizieht und plötzlich alles silbern schimmert.
Als Nächstes stand der Broch von Gurness auf dem Programm – vielleicht weniger bekannt, aber ich genoss es, durch die alten Steinmauern zu streifen und mir vorzustellen, wie Bauern vor 2.000 Jahren über Schafe oder das Wetter stritten. Dann kam etwas ganz anderes: die Italian Chapel auf Lamb Holm. Von Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg gebaut, mit handbemalten Bögen und sanftem Licht, das durch farbiges Glas fällt. Man roch noch den Kerzenwachs. Nach all den wilden Steinen wirkte das irgendwie zärtlich.
Kirkwall selbst überraschte mich – lebhafte Straßen, aber jeder grüßt, als kenne man sich schon. Wir hatten Zeit, in Bäckereien reinzuschnuppern oder einfach das Treiben vor der St. Magnus Cathedral zu beobachten (Morag nannte sie „das Licht im Norden“). Ich setzte mich auf eine Bank und lauschte dem Klang der Kirchenglocken, die von den roten Sandsteinmauern widerhallten. Dass ich mich so weit im Norden so heimisch fühlen würde, hatte ich nicht erwartet – aber genau so war es.
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