Sie reisen durch Schottlands wilde Highlands – verkosten Whisky in der Blair Athol Distillery, fahren mit dem Boot über Loch Ness auf der Suche nach Nessie, erkunden Schlösser und Dörfer und hören echte Geschichten von lokalen Guides, die jede Kurve dieser Straßen kennen.
Das Erste, was mich traf, war die kühle Luft, als wir jene endlose Brücke über die Nordsee überquerten – der Wind peitschte mir ins Gesicht, Möwen riefen irgendwo über uns. Unser Fahrer Jamie zeigte auf das alte Mauerwerk und erzählte, dass der Bau Jahre gedauert hatte. Gerade als die Läden öffneten, rollten wir in Pitlochry ein. Die High Street wirkte wie ein Filmset – viktorianische Häuser, überall Blumenkörbe. Ich huschte schnell in Hettie’s Tearoom für einen Scone und Kaffee. Die Einheimischen plauderten über das Wetter (hier immer ein Thema), und man roch den Torfrauch, der aus den Schornsteinen zog.
Nächster Halt: Blair Athol Distillery. Der Duft von Malz hing schon in der Luft, bevor wir ausstiegen. Unsere Führerin Fiona zeigte uns die Lagerhäuser aus dem 18. Jahrhundert – sie kannte sich aus und schenkte uns einen Dram ein, der nach Honig und Lagerfeuer schmeckte. Danach spazierten wir zum Queen’s View. Nebel lag über dem Loch Tummel; man konnte verstehen, warum hier einst Feen gelebt haben sollen. Ein kurzer Spaziergang führte uns zu versteckten Wasserfällen im Kiefernwald – das Wasser rauschte so laut, dass man schreien musste, um sich zu verstehen.
Blair Castle sah aus wie aus einem Märchenbuch – weiße Mauern, Türmchen, Rehe grasten in der Nähe. Es beherbergt Europas einzige private Armee, die Atholl Highlanders. Ich machte Fotos im Hercules Garden, während Kinder versuchten, Eichhörnchen in den Bäumen zu entdecken. Später fuhren wir an einem weiteren Wald vorbei, wo ein alter Ruinenturm über die Kiefern ragte – ein echtes Märchenmotiv.
Am späten Nachmittag erreichten wir Aviemore im Cairngorms Nationalpark. Einige wagten sich aufs Paddleboard auf dem Loch Morlich; ich setzte mich ans Ufer mit einem Sandwich vom Mountain Café und beobachtete, wie Wolken über die Hügel zogen. Abends in Inverness quetschte sich unsere Gruppe in MacGregor’s Bar für Livemusik – Einheimische sangen mit, während Geigen und Dudelsäcke von den Steinwänden widerhallten.
Der zweite Tag begann mit einem echten schottischen Frühstück (Blutwurst inklusive, für die Mutigen). Wir fuhren am Caledonian Canal entlang – das Wasser so still, dass es jeden Baum spiegelte – und bestiegen in Fort Augustus einen Katamaran für unsere Loch Ness-Fahrt. Alle suchten die Wasseroberfläche nach Nessie ab; diesmal ohne Erfolg, aber mit viel Gelächter, als jemand auf ein treibendes Holzstück zeigte.
Die Ruinen von Urquhart Castle liegen direkt am Ufer des Lochs – oben windig, aber die Aussicht über das tiefe Wasser lohnt sich. In Fort Augustus beobachteten wir, wie Boote durch die Schleusen des Kanals manövrierten; überall fotografierten Leute oder holten sich Kaffee bei Morag’s Little Coffee Bothy.
Die Fahrt gen Süden führte durch endlose Wälder und Berge – Ben Nevis versteckte sich in Wolken, als wir an den Ruinen von Inverlochy Castle bei Fort William vorbeikamen. Glencoe war unser nächstes Ziel: dramatische Gipfel, an denen Szenen von Outlander und Harry Potter gedreht wurden. Unser Guide erzählte Geschichten von alten Clan-Kämpfen – es geht unter die Haut, sie genau dort zu hören, wo alles geschah.
Das Dorf Luss am Loch Lomond war friedlich – ein paar Enten paddelten vorbei, während wir an moosbedeckten Steinhäusern vorbeigingen. Man konnte fast die Echos uralter Druiden hören, wenn man lange genug stillstand. Auf dem Rückweg nach Edinburgh tauchte Stirling Castle auf seinem felsigen Hügel auf – ein letzter Blick auf Geschichte, bevor das Stadtleben zurückkehrte.
Ja! Am zweiten Tag gibt es ein vollständiges schottisches Frühstück in Ihrem Hotel oder B&B.
Kein spezielles Equipment nötig – bringen Sie einfach bequeme Schuhe für kurze Spaziergänge rund um Schlösser oder Wälder mit.
Natürlich! Alleinreisende sind willkommen; Einzelzimmerzuschläge sind bei Bedarf verfügbar.
Ja – alle Eintrittsgelder zu den aufgeführten Sehenswürdigkeiten sind im Buchungspreis enthalten.
Ihre Tour beinhaltet alle Eintrittsgelder (wie Blair Castle und Urquhart Castle), einen erfahrenen lokalen Guide an beiden Tagen, eine Übernachtung in einem gemütlichen Hotel oder B&B (Doppel-/Familienzimmer oder Einzelzimmerzuschlag) sowie ein herzhaftes schottisches Frühstück, um den zweiten Tag perfekt zu starten.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?