Erkunde mit einem entspannten lokalen Guide die bemalten Klöster der Bukowina, genieße gegrillte Spezialitäten mit Bergblick am Palma Pass und erlebe in Marginea, wie schwarze Keramik lebendig wird. Freu dich auf viel Gelächter, ehrliche Geschichten und kleine Überraschungen, die lange nachklingen.
Die Tour umfasst etwa 190 km an einem Tag mit Stopps an vier Hauptklöstern plus dem Dorf Marginea.
Die Tour beinhaltet eine Mittagspause am Palma Pass, wo du rumänische Grillgerichte kaufen oder ein Picknick machen kannst.
Die Route führt zu den Klöstern Humor, Voronet, Moldovita und Sucevita – alle UNESCO-Weltkulturerbe.
Ja, die Abholung ist sowohl in Suceava als auch in Gura Humorului möglich.
Ja, ein englischsprachiger Guide begleitet dich den ganzen Tag.
Alleinreisende können die Verfügbarkeit anfragen oder kurz vor dem gewünschten Termin buchen, falls keine Touren offen angezeigt werden.
Du kannst die Aussicht genießen, Wanderwege erkunden, reiten oder die 1 km lange Zipline/Seilrutsche ausprobieren.
Du solltest angemessene Kleidung tragen – Shorts und ärmellose Shirts sind in den Klöstern nicht erlaubt.
Dein Tag beginnt mit der Abholung in Suceava oder Gura Humorului im klimatisierten Fahrzeug, begleitet von einem englischsprachigen Guide, der auch fährt. Alle Parkgebühren sind inklusive. Du hast Zeit für das Mittagessen am Palma Pass (Speisen nicht inklusive) sowie geführte Besuche in jedem bemalten Kloster und einen Besuch in einer Töpferwerkstatt, bevor es am Abend zurück nach Suceava geht.
Der Tag begann nicht ganz perfekt – mein Handywecker hat versagt, sodass ich noch meine Jacke zumachte, als unser Guide Mihai schon vor dem Gästehaus in Gura Humorului wartete. Er grinste nur und winkte mich rein, ganz entspannt. Im Van roch es leicht nach Kiefern, wohl von jemandes Wanderschuhen. Los ging’s zur ersten Station: dem Humor-Kloster. Von den bemalten Klöstern der Bukowina hatte ich schon gelesen, aber diese rotbraune Wand mit den kleinen, skurrilen Teufeln (Mihai nannte einen „die Scharlachrote Frau“ – ich versuchte es auf Rumänisch und er lachte) wirkte irgendwie persönlich. Die Luft war frisch und klar, die Vögel lauter als ich für den späten Vormittag erwartet hatte.
Voronet beeindruckte noch mehr – jeder schwärmt von diesem Blau, und ehrlich gesagt ist es schwer zu beschreiben. Wie ein Himmel nach dem Regen, nur viel intensiver? Mihai erklärte, dass das von Lapislazuli kommt; ich starrte so lange auf das Jüngste Gericht, bis mein Nacken schmerzte. An einem Souvenirstand verkaufte eine alte Frau Holzlöffel und Honig – sie drückte mir mit einem Augenzwinkern eine Kostprobe in die Hand. Weiter ging’s nach Moldovita; die Szene der Belagerung von Konstantinopel sah fast aus wie ein Comic, wenn man genau hinsah. Irgendwann verlor ich völlig das Zeitgefühl.
Das Mittagessen am Palma Pass war ganz anders als gedacht – weniger Picknickdecke, mehr rauchige Grilldüfte, die sich über die Berglandschaft legten. Ich probierte zum ersten Mal mici (diese würzigen Knoblauchwürstchen vom Grill), während Kinder quietschend über die Zipline im Tal sausten. Ein Hund bettelte unermüdlich unter unserem Tisch nach Essensresten. Die Fahrt danach schlängelte sich durch grüne Hänge; Mihai zeigte auf einen Hirten, der von unten winkte.
Sucevita wirkte im Vergleich riesig – eher wie eine Festung als ein Kloster. Das Fresko „Leiter des Johannes“ im Inneren geht mir bis heute nicht aus dem Kopf: all die kleinen Figuren, die klettern oder fallen. Unser letzter kurzer Stopp war das Dorf Marginea, wo schwarze Keramik noch von Hand geformt wird – ein Töpfer ließ mich sogar selbst drehen (ich habe ordentlich Chaos gemacht). Auf der Rückfahrt nach Suceava, als die Dämmerung einsetzte, wurde es im Van still. Stunden später rochen meine Hände noch leicht nach Ton.

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