Du probierst São Miguels berühmte Ananas direkt aus dem Gewächshaus, genießt die vulkanische Wärme in den Quellen von Furnas, schlenderst an den legendären Seen von Sete Cidades und schlürfst frischen Azoren-Tee zwischen sanften Hügeln – alles begleitet von einem lokalen Geschichtenerzähler, der kleine Überraschungen bereithält.
„Probier das mal“, grinste unsere Guide Ana und reichte mir ein Stück Ananas, noch warm aus dem Gewächshaus. So etwas hatte ich noch nie geschmeckt – süßer, fast blumig, ganz anders als das Zeug aus dem Supermarkt zuhause. Das Gewächshaus roch erdig und feucht, und Ana erzählte, dass diese Ananas auf São Miguel bis zu zwei Jahre brauchen, um zu reifen. Lustig, ich dachte, ich komme wegen der Aussicht, doch dieser erste Biss blieb mir den ganzen Tag im Kopf.
Wir starteten früh im Westen – Sete Cidades lag zuerst noch im Nebel, doch dann brach die Sonne durch und plötzlich tauchten diese blauen und grünen Seen wie aus dem Nichts auf. Es gibt eine Legende von zwei Liebenden, die hier geweint haben; Ana erzählte sie halb im Scherz, aber in der Stille spürte man das fast. Im Dorf Mosteiros war der schwarze Sand überall (ich finde ihn noch immer in meinen Schuhen), aber das störte niemanden. Einige Einheimische machten Picknick an den natürlichen Pools und winkten uns für ein Foto heran. Der Atlantikwind roch salzig und frisch.
Am nächsten Morgen ging es Richtung Osten nach Furnas. Halt machten wir an einem kleinen Hafen für Kaffee und diese kleinen queijadas – klebrig süß, weg in zwei Bissen. Der Spaziergang am Furnas-See war ruhig, bis wir zu den Fumarolen kamen: Plötzlich roch alles nach Schwefel und aus Rissen im Boden zischte Dampf. Zum Mittag gab es Cozido das Furnas – Fleisch und Gemüse, langsam unter der Erde vom Vulkan gegart. Ehrlich? Viel intensiver, als ich erwartet hatte, besonders nach dem Mineralwasser direkt aus der Quelle (nicht ganz mein Geschmack). Zum Schluss besuchten wir die Teeplantage Gorreana, wo wir zwischen den Reihen umherstreifen durften, bevor es winzige Tassen schwarzen Tees gab, der leicht grasig schmeckte.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit Fremden so viel lachen würde oder dass mir Maisblatt-Puppen in Nordeste ans Herz wachsen – aber São Miguel hat etwas, das einen tief berührt. Das Wetter wechselte jede Stunde; mal Sonne im Gesicht, dann Nebel, so dicht, dass man kaum die Hand vor Augen sah. Am Ende war ich müde, aber irgendwie dankbar – für das Durcheinander, die Herzlichkeit der Menschen hier und selbst für den Geruch von nasser Erde nach dem Regen.
Die Tour erstreckt sich über zwei volle Tage und zeigt dir die Highlights im Osten und Westen der Insel São Miguel.
Ja, der Transport erfolgt in einem klimatisierten Fahrzeug mit Abholung vom Hotel.
Du bekommst Verkostungen auf Ananas- und Teeplantagen; Mittagessen ist in Furnas möglich (Reservierung empfohlen).
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren; auf Wunsch sind spezielle Babysitze verfügbar.
Zu den Hauptstationen gehören die Seen von Sete Cidades, der Aussichtspunkt Lagoa do Fogo, der Furnas-See und das Dorf, der Naturpark Ribeira dos Caldeirões sowie die Teeplantage Gorreana.
Ja, während der Mittagspause und an einigen Stopps kannst du auf eigene Faust entspannen oder die Umgebung erkunden.
Du kannst die Thermalquellen bei Caldeiras besuchen oder optional das Thermalbecken im Botanischen Garten Terra Nostra nutzen (Eintritt extra).
Die Tour wird von einem lokalen Geschichtenerzähler begleitet; Sprachoptionen können variieren – bitte beim Anbieter nachfragen.
Deine zwei Tage beinhalten die Abholung und Rückfahrt zum Hotel im klimatisierten Fahrzeug, Besuche in den Ananas-Gewächshäusern und der Teeplantage Gorreana mit Verkostungen an beiden Orten. Ein lokaler Geschichtenerzähler begleitet dich und erzählt spannende Geschichten. Das Mittagessen ist nicht automatisch enthalten, kann aber in Furnas für dich reserviert werden, falls du das berühmte Cozido probieren möchtest, bevor es abends zurückgeht.
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