Du fährst vor Sonnenaufgang durch Funchals verschlungene Straßen zum Pico do Arieiro, um den Sonnenaufgang über den Wolken zu erleben – danach ein entspannter Waldspaziergang auf einem fast leeren Levada-Weg, mit Kaffee oder Poncha in einer lokalen Snackbar zum Abschluss. Frische Bergluft, echte Inselgeschichten vom Guide und ein Morgen, den du so schnell nicht vergisst.
„Jetzt willst du aber nicht einschlafen,“ grinste unser Fahrer, während wir im Dunkeln über die verschlungenen Straßen von Funchal rumpelten. Ich hatte gerade meinen ersten Kaffee halb ausgetrunken – ehrlich gesagt war ich noch halb im Traum, als wir mit dem 4x4 die kurvigen Hügel hochfuhren. Die Luft draußen war frisch und feucht, so wie immer kurz vor Sonnenaufgang, und jedes Mal, wenn wir an Eukalyptusbäumen vorbeikamen, lag ein leichter Duft in der Luft. Unser Guide Rui erzählte ununterbrochen Geschichten von der Insel – manchmal wechselte er mitten im Satz zwischen Englisch und Portugiesisch, was mich zum Schmunzeln brachte. Es ist schon verrückt, wie schnell man wach wird, wenn man merkt, dass man an einen Ort fährt, den die meisten zu dieser Zeit nie sehen.
Der Pico do Arieiro selbst ist wild und beeindruckend bei Tagesanbruch. Wir parkten gerade, als der Himmel dieses besondere Blau-Grau annahm, und plötzlich fühlte es sich an, als stünde man auf der Spitze der Welt – oder eher darüber, denn die Wolken lagen weit unter uns. Dass ich mich dort oben so klein fühlen würde, hatte ich nicht erwartet. Der Wind pfiff um uns herum, aber niemand störte das; alle wurden still, als die Sonne langsam über den Horizont kroch. Rui zeigte auf einige Gipfel in der Ferne – er meinte, bei schlechtem Wetter müsse man manchmal ausweichen, aber heute war alles perfekt. Meine Hände waren eiskalt, trotzdem konnte ich kaum aufhören, Fotos zu machen (auch wenn keines wirklich die Stimmung einfing).
Danach liefen wir einen Levada-Weg entlang, der sonst tagsüber oft überfüllt ist, aber jetzt gehörte er nur uns und ein paar Vögeln, die seltsame Geräusche in den Bäumen machten. Überall Moos, weich unter den Füßen, und ein erdiger Duft, der noch Stunden später an meiner Jacke hing. Am Ende kamen wir an einer kleinen Snackbar vorbei, wo Rui für die Mutigen Poncha bestellte (ich blieb bei Kaffee und einem Schinkenbrot). Der Besitzer warf mir einen Blick zu, als wüsste er, dass ich „Poncha“ nie richtig aussprechen würde – er lachte, als ich es trotzdem versuchte.
Die Tour beginnt vor Tagesanbruch, damit wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Pico do Arieiro sind.
Ja, die Abholung ist im Preis enthalten.
Der Guide wählt je nach Wetter den besten Aussichtspunkt, Alternativen sind Pico do Facho oder Ponta de São Lourenço.
Der Spaziergang ist kurz und für alle Fitnesslevel geeignet.
Ja, nach dem Sonnenaufgang gibt es einen Halt für ein Frühstück oder Kaffee im lokalen Stil.
Nein, der Weg ist einfach und für die meisten gut machbar.
Ein 4x4 sorgt für sichere Fahrt auf den Bergstraßen.
Ja, an den Abhol- und Bringpunkten gibt es Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Morgen beginnt mit der frühen Abholung im Hotel in Funchal, dann geht’s mit einem erfahrenen lokalen Fahrer-Guide im 4x4 hoch in die Berge Madeiras – er kennt auch Ausweichrouten bei schlechtem Wetter. Du machst einen ruhigen Waldspaziergang auf einem sonst oft vollen Levada-Weg, den du wahrscheinlich ganz für dich hast, und stoppst zum Frühstück oder Kaffee in einer der besten lokalen Snackbars, bevor es wieder runtergeht.
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