Du fährst im offenen Jeep über die dramatische Ost- oder Westseite Madeiras, hältst für Bergblicke am Pico do Areeiro oder tauchst die Füße in die Vulkanpools von Porto Moniz. Mit einem lokalen Guide und Abholung in Funchal erwarten dich echte Geschichten und überraschende Momente – wie frisches Brot in Santana oder der Wind des Atlantiks, der dir durchs Haar fährt.
Früh morgens starteten wir in Funchal, das Jeep-Dach offen, die Luft leicht salzig – aber noch frisch genug, um die Jacke zuzumachen. Unser Guide Rui, der in Santana aufgewachsen ist, zeigte uns immer wieder Details, die ich sonst nie bemerkt hätte: eine Wolkenwalze über dem Pico do Areeiro, Ziegen, die an steilen Hängen grasen. Als wir oben ankamen – 1818 Meter, sagte er – stand ich einfach da und atmete die kalte Luft ein, die nach nassem Stein und Kiefern duftete. Kein Foto kann diese Aussicht wirklich einfangen.
Später fuhren wir durch Santana, vorbei an den typischen strohgedeckten Häusern, die man von Postkarten kennt. Rui erzählte, dass seine Tante in einem davon noch Brot backt. Die Wassermühle bei Moinho de Água knarrte alt und ehrwürdig – angeblich schon 300 Jahre alt – und das Geräusch war irgendwie beruhigend. Ich versuchte, auf schlechtem Portugiesisch nach dem Mehl zu fragen, was alle zum Lachen brachte. Die Tour fühlte sich weniger wie ein Ausflug an, sondern eher wie eine persönliche Führung von jemandem, der hier wirklich zu Hause ist.
Zum Schluss waren wir an der Ponta de São Lourenço – die Einheimischen nennen sie „Drachenschwanz“ – wo der Wind so stark blies, dass ich meinen Hut festhalten musste. Von dort sieht man beide Seiten Madeiras auf einmal: den wilden Atlantik auf der einen, sanfte grüne Hügel auf der anderen Seite. Wer stattdessen die Westroute wählt, erlebt laut Rui die Vulkanpools von Porto Moniz und die gläserne Aussichtsplattform am Cabo Girão (ich bin mir nicht sicher, ob meine Knie das runtergucken überstehen würden). Egal wie, hier geht es nicht um Luxus, sondern um pure, ungeschliffene Inselpower – mit jemandem, der jede Kurve kennt.
Nein, Mittagessen ist bei dieser Tour nicht enthalten.
Ja, die Abholung und Rückfahrt in zentralen Bereichen von Funchal und am Hafen sind kostenlos dabei.
Die Ostroute führt zum Pico do Areeiro, ins Dorf Santana mit den strohgedeckten Häusern, zur Wassermühle Moinho de Água und zur Ponta de São Lourenço.
Die Westroute umfasst die gläserne Aussichtsplattform am Cabo Girão, die Vulkanpools von Porto Moniz, die Steilküsten im Nordwesten und das Fanal-Waldgebiet.
Ja, spezielle Babysitze sind auf Anfrage verfügbar.
Der Pico do Areeiro ist 1818 Meter hoch.
Ja, die Tour ist für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Abholungen außerhalb des Zentrums von Funchal können extra kosten.
Dein Tag beinhaltet kostenlose Abholung und Rückfahrt im Zentrum von Funchal oder nahe dem Hafen, alle lokalen Steuern und Versicherungen nach portugiesischem Recht, Sicherheitshinweise mit Erste-Hilfe-Unterstützung bei Bedarf sowie einen professionellen lokalen Guide, der Madeiras Nebenstraßen bestens kennt. Die Fahrzeuge werden vor jeder Fahrt mit Ozon desinfiziert – für deine Sicherheit.


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