Du fährst mit einem offenen 4x4 von Funchal über kurvige Straßen zum windumtosten Gipfel des Pico do Arieiro, erkundest mit deinem lokalen Guide die eukalyptusduftenden Pfade von Santo da Serra und genießt zum Schluss die ruhige Meersicht am Aussichtspunkt Cristo Rei über den Klippen von Garajau. Inklusive Abholung und Rückfahrt in Funchal – denk an eine Jacke für die Bergwinde.
Als erstes fiel mir der Geruch der Luft auf – irgendwie nach Kiefer und frisch, obwohl wir gerade erst Funchal hinter uns gelassen hatten. Unsere Guide Joana lächelte, während sie den offenen 4x4 um eine Kurve oberhalb der Stadt lenkte. In der Ferne konnte ich die Desertas-Inseln erkennen, verschwommen und blau am Horizont. Sie zeigte auf eine Gruppe alter Steinhäuser und erzählte, wie ihr Großvater hierher gelaufen sei, bevor es Straßen gab. Ich versuchte, mir das vorzustellen, doch ehrlich gesagt war ich zu sehr damit beschäftigt, wie hoch wir schon geklettert waren.
Der Pico do Arieiro ist so ein Ort, von dem man denkt, man kennt ihn von Fotos – aber wenn man mit 1818 Metern Höhe selbst dort steht, fühlt sich das ganz anders an. Der Wind pfeift richtig – fast wie eine überkochende Teekanne – und als Joana mir eine Jacke vom Rücksitz reichte (sie meinte, jeder unterschätze die Kälte hier oben), wurde mir klar warum. Wenn man durch die Wolken späht, sieht man sogar bis zur Ponta de São Lourenço. Oben herrscht eine eigenartige Stille, nur das Lachen anderer Reisender hallt über die Felsen und jemand kämpft verzweifelt mit seinem Selfie-Stick. Manchmal denke ich bei Stau zu Hause noch an diesen Ausblick zurück.
Danach rumpelten wir hinunter nach Santo da Serra zu dem, was Joana „den spaßigen Teil“ nannte – Offroad-Strecken durch dichte Eukalyptuswälder, die man schon riecht, bevor man sie sieht. Sie erzählte von den Bauern Madeiras, die hier seit Generationen die Hänge terrassieren; wir grüßten ein paar ältere Herren, die aus ihren Gärten winkten, einer trug einen Korb mit etwas Grünerem (Joana vermutete Mangold). Mittagessen war nicht inklusive, aber sie empfahl ihre Lieblingsbäckerei – wer Hunger hat, sollte dort unbedingt vorbeischauen.
Zum Abschluss ging es zum Aussichtspunkt Cristo Rei über den Klippen von Garajau. Es war viel ruhiger als erwartet, nur ein paar Einheimische saßen auf Bänken und schauten aufs Meer, das unter Funchal gegen die Felsen schlug. Die Statue ist zwar kleiner als die in Rio, wirkt aber irgendwie friedlicher – vielleicht wegen des sanften Nachmittagslichts, das durch die Wolken fiel und alles für einen Moment stillstehen ließ. Nach der holprigen Jeep-Fahrt hätte ich nicht gedacht, dass ich so ruhig werde.
Der Pico do Arieiro liegt auf 1.818 Metern über dem Meeresspiegel während der Tour.
Ja, die Abholung und Rückfahrt im Zentrum von Funchal und am Hafen sind kostenlos inklusive.
Eine Jacke ist wegen der kühlen Bergluft empfehlenswert; alles andere wird gestellt.
Mittagessen ist nicht inklusive, aber die Guide empfiehlt lokale Bäckereien oder Cafés unterwegs.
Ja, spezielle Babysitze können auf Anfrage bereitgestellt werden.
Ja, im Fahrzeug steht während der gesamten Fahrt WLAN zur Verfügung.
Die Fahrt dauert mit dem 4x4 in der Regel unter einer Stunde.
Ja, vor Abfahrt gibt es eine Einweisung zu Sicherheit und Erste Hilfe.
Dein Tag beinhaltet kostenlose Abholung und Rückfahrt im Zentrum von Funchal oder am Hafen, volle Versicherung nach portugiesischem Recht, professionelle lokale Guides an allen Stopps – von Stadtpanoramen bis Gipfeln – sowie WLAN an Bord und alle nötigen Sicherheitshinweise vor der Fahrt über die kurvigen Straßen.
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