Mit dem Jeep über wilde Bergstraßen von den schwindelerregenden Klippen des Cabo Girão zu den Vulkanpools in Porto Moniz, mit Pausen für Kaffee in sonnigen Dörfern und einem Spaziergang durch den uralten Fanal Wald. Lachen mit dem lokalen Guide, frischer Fisch zum Mittag und ein entspannter Madeira-Wein zum Abschluss – ein Tag, der lange nachklingt.
Ganz ehrlich – mein erster Eindruck von dieser Madeira 4x4 Jeep Safari war fast ein Ausrutscher auf dem Glasboden am Cabo Girão. Offenbar waren meine Schuhe nicht für einen „Skywalk“ 580 Meter über dem Meer gemacht. Unser Guide Rui grinste nur und meinte: „Schau nicht nach unten, wenn du dein Frühstück behalten willst.“ Natürlich habe ich genau das gemacht. Der Wind dort oben fühlte sich scharf und fast salzig an, und für einen Moment gab es nur diesen wilden Abgrund unter meinen Füßen.
Weiter ging’s durch Ribeira Brava, die Fenster runter, damit wir den Duft von Bananen einatmen konnten (die wachsen hier wirklich überall) und die Kirchenglocken hörten, die von den steilen Talwänden widerhallen. Rui zeigte uns die alte St.-Benedikt-Kirche – die steht schon seit den 1500ern und hier werden fast jedes Wochenende Hochzeiten gefeiert. Draußen fegte ein alter Mann den Platz und winkte uns zu, als ob er uns kennen würde – vielleicht tat er das ja? In Ponta do Sol machten wir einen Kaffee-Stopp (ich habe mir fast die Hälfte verschüttet, als ich wieder in den Jeep klettern wollte), dann ging es hinauf zum Paul da Serra, wo der Nebel so dicht war, dass man ihn fast schmecken konnte. Für einen Moment fühlte es sich an, als würden wir durch einen Traum fahren – nur moosbedeckte Stille und graues Licht, das gegen die Scheiben drückte.
Das Highlight? Ganz klar Porto Moniz. Die natürlichen Lava-Pools sind kälter als sie aussehen, aber nach dem Mittagessen (gegrillter Fisch mit Zitrone, einfach und perfekt) konnte ich nicht widerstehen und sprang rein. Die Kinder kreischten jedes Mal, wenn eine Welle über die Felsen schwappte. Mein Handtuch riecht noch Tage später leicht nach Algen und Sonnencreme. Bevor wir zurückfuhren, spazierten wir durch den Fanal Wald – knorrige Lorbeerbäume, die aus dem Nebel herausragen, alles grün und still, nur die Vögel zwitscherten irgendwo über uns. Ich wollte ein Foto machen, aber ehrlich gesagt konnte das Bild nicht einfangen, wie weich die Luft dort war.
Zum Abschluss waren wir in Câmara de Lobos und genossen einen Schluck süßen Madeira-Wein bei Henriques & Henriques – so einer, der dir die Brust wärmt, selbst wenn du sonnenverbrannt und müde bist. Rui prostete uns zu („Auf neue Freunde!“) und erzählte noch eine Geschichte, dass Churchill hier mal Boote gemalt haben soll – ob das stimmt oder nur eine Anekdote der Guides, weiß ich nicht. Aber wenn ich nachts die Augen schließe, sehe ich immer noch diese Aussicht vom Cabo Girão vor mir – du weißt, was ich meine?
Ja, der Transfer vom Hotel ist vor Tourbeginn inklusive.
Ja, es gibt Zeit zum Erkunden und Schwimmen in den natürlichen Lava-Pools von Porto Moniz.
Ein festes Mittagessen ist nicht enthalten, aber in Porto Moniz gibt es freie Zeit zum Essen in lokalen Restaurants.
Die Fahrt von Ponta do Sol zum Paul da Serra dauert je nach Wetter etwa 30–40 Minuten.
Babys sind aus Sicherheitsgründen bei dieser Tour nicht erlaubt.
Ja, eine Weinprobe bei Henriques & Henriques ist inklusive (Montag bis Freitag).
Ja, es gibt Pausen für Kaffee und Toiletten in Ponta do Sol und Porto Moniz.
Bequeme Schuhe mit gutem Grip (der Skywalk kann rutschig sein) und Kleidung zum Schichten für wechselndes Wetter.
Dein Tag startet mit Hoteltransfer im Jeep und einem erfahrenen Fahrer-Guide, der dich über abenteuerliche Offroad-Strecken durch Madeiras wilde Natur führt; Stopps an spektakulären Aussichtspunkten wie Cabo Girão; Zeit zum Schwimmen oder Entspannen in den Lava-Pools von Porto Moniz; Kaffeepausen; Eintritt in den Fanal Wald; und zum Abschluss eine geführte Madeira-Weinprobe, bevor es abends zurückgeht.
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