Erkunde die alten Keller der Quinta da Portela de Baixo in Lamego, koste sechs Weine (inklusive Port), genieße regionale Snacks mit Olivenöl und Käse und lausche den Geschichten deiner Gastgeberin. Lachen über Aussprachefehler und überraschende Aromen inklusive – diese Weinprobe bleibt dir lange im Gedächtnis.
Dein Tag auf der Quinta da Portela de Baixo umfasst eine geführte Tour durch das Weingut und das Keller-Museum, sechs Weinproben (Sekt, DOC Douro Weiß- und Rotwein sowie drei Portweine), dazu regionale Bôla, frisches Olivenöl mit Brot, Käse aus Lamego und hausgemachte Marmeladen – alle alkoholischen Getränke sind inklusive.
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Alle Bewertungen lesen ›Bevor du es merkst, bist du schon in Lamego – die Straße schlängelt sich durch alte, knorrige Reben, und plötzlich stehen wir auf der Quinta da Portela de Baixo. Die Luft riecht leicht erdig und ein bisschen süß, vielleicht von den gärenden Trauben? Unsere Führerin Ana winkte uns mit ihrem typischen portugiesischen Lächeln herein. Zuerst ging es in das Keller-Museum, wo es kühl und fast still war – nur unsere Schritte hallten auf dem Steinboden. Ich konnte nicht anders, als heimlich die Fässer zu berühren – rau und kalt, als wären sie schon ewig hier.
Ana schenkte das erste Glas ein – Sekt, was mich überraschte, denn ich dachte immer, Douro steht für Rotwein – und reichte dazu warme Stücke von Bôla, frisch aus der Küche. Wir probierten Olivenöl direkt vom Hof, tauchten Brot hinein, während Ana erzählte, wie ihr Großvater das Öl noch von Hand presste. Dazu gab’s Käse aus Lamego – ehrlich, davon hätte ich den ganzen Nachmittag essen können. Dann kamen die DOC Douro Weiß- und Rotweine; ich bin nicht der beste Geschmacksexperte, aber einer erinnerte mich an Sonne auf Stein, der andere an Brombeeren nach Regen. Klingt komisch, aber du weißt, was ich meine.
Zum Schluss probierten wir drei verschiedene Portweine, aufgereiht wie kleine Edelsteine. Ich versuchte, „tawny“ auf Portugiesisch auszusprechen – Ana lachte herzlich, ich hab’s wohl verhunzt. Langsam nippten wir, während sie Geschichten von guten und schlechten Ernten erzählte. Auf dem Tisch standen auch hausgemachte Marmeladen; besonders die Kirschmarmelade hat sich bei mir eingebrannt. Es war später Nachmittag, Sonnenstrahlen fielen durch die Fensterläden und ließen unsere Gläser golden schimmern. Es fühlte sich an, als würde die Zeit stillstehen – oder vielleicht war’s einfach der Wein.
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