Du schlenderst durch Guimarães’ mittelalterliche Gassen, berührst die alten Burgmauern, lachst beim Vinho Verde zum Mittagessen und stehst hoch über Braga am Bom Jesus do Monte, während unten die Glocken läuten. Mit einer lokalen Reiseleiterin und Hoteltransfer wird das ein Tag, der lange nachklingt, wenn du zurück in Porto bist.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du an einem neuen Ort aufwachst und die Luft einfach anders riecht? So begann unser Tag in Guimarães. Kaum aus dem Van ausgestiegen, zeigte unsere Reiseleiterin Ana auf die alten Burgmauern – grauer Stein vor einem Himmel, der sich nicht entscheiden konnte, ob er Regen oder Sonne schicken wollte. Sie erzählte uns, dass hier Portugal geboren wurde (dass ich vor meinem zweiten Kaffee durch das „Geburtsland“ eines ganzen Landes laufen würde, hätte ich nicht gedacht). Der Stein fühlte sich kalt an, und drinnen herrschte eine fast ehrfürchtige Stille – trotz unserer kleinen Gruppe, die leise umherging. Jemand versuchte, „Guimarães“ richtig auszusprechen; Ana lächelte, korrigierte uns aber nicht.
Wir schlenderten die Rua de Santa Maria entlang, vorbei an Balkonen mit Wäsche und kleinen Läden, die Gebäck verkauften, dessen Namen ich bis heute nicht kenne. Auf dem Largo da Oliveira schien die Zeit stillzustehen – Einheimische kamen und gingen, plauderten entspannt unter dem Olivenbaum, als hätten sie alle Zeit der Welt. Irgendwo roch es nach gerösteten Maronen (oder ich wollte es einfach nur riechen). Der Palast der Herzöge wirkte von außen fast zu perfekt, doch drinnen knarrten die Böden und alte Wandteppiche erzählten ihre Geschichten. Mir gefiel, dass hier nichts gestellt wirkte – einfach Geschichte, die sich übereinander gelegt hat.
Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Braga (dazu gab’s ein prickelndes Vinho Verde – ehrlich, besser als erwartet). Die Kathedrale war schwer von Weihrauch und Kerzenwachs, dunkler als viele Kirchen, die ich kenne. Ana erklärte, dass Braga einst römisch war und zeigte uns so verwitterte Reliefs, dass man sie nur beim genauen Hinsehen erkennen konnte. Der Aufstieg zum Bom Jesus do Monte lohnte sich wirklich – diese barocken Treppen sind beeindruckend – und oben öffnete sich ein freier Blick über die Stadt. Es war still dort oben, nur Vogelgezwitscher und leise Gebete. Meine Beine waren müde, aber mein Kopf voll mit all den Jahrhunderten, die wir an einem Nachmittag erlebt hatten.
Die Tour dauert einen ganzen Tag und endet gegen 17 Uhr wieder in Porto.
Ja, ein traditionelles Mittagessen mit Vinho Verde Wein ist im Preis enthalten.
Du siehst die Burg von Guimarães, den Palast der Herzöge von Bragança, die Kathedrale von Braga, das Heiligtum Bom Jesus do Monte und das Heiligtum Sameiro.
Die Gruppen sind klein, maximal 8 Personen pro Tour.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind inklusive.
Alle Eintrittsgelder für die Sehenswürdigkeiten sind im Tourpreis enthalten.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, und bei Bedarf gibt es spezielle Kindersitze.
Ja, an wichtigen Stopps hast du freie Zeit zum Fotografieren oder für einen eigenen Spaziergang.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Porto, Eintrittskarten für alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie die Burg von Guimarães und die Kathedrale von Braga, ein traditionelles Mittagessen mit lokalem Vinho Verde (für Erwachsene ab 18), eine erfahrene Reiseleiterin, die dich durch die historischen Orte des Minho führt – und genug Zeit zum Erkunden, bevor es im bequemen, klimatisierten Van zurückgeht.


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