Du startest in Faro und bist mit einer kleinen Gruppe unterwegs auf einer Tour voller Wanderungen entlang rauer Küstenpfade, Blicken in die Benagil Höhle von oben, Schwimmen am Marinha Strand und vielleicht sogar Klippenspringen bei Algar Seco, wenn du dich traust. Freu dich auf Geschichten vom Guide, viel Spaß unterwegs und Momente, in denen dir die wilde Küste Portugals unter die Haut geht.
Wir sind kurz nach Sonnenaufgang in Faro losgefahren, der Van summte leise, begleitet von fragwürdigem Karaoke (João ist schuld, dass wir so früh „Bohemian Rhapsody“ hören mussten). Draußen war es noch frisch, aber drinnen fühlte es sich an, als würden alle zusammen wach werden – Sonnencreme wurde herumgereicht und Snack-Tipps ausgetauscht. Unser Guide Tiago hatte die Angewohnheit, auf kleine Details hinzuweisen – wie ein Storchennest auf einem Telefonmast oder das Licht, das gerade perfekt auf die Klippen bei Benagil fiel. Dass ich vor 9 Uhr morgens so viel lachen würde, hätte ich nicht gedacht.
Der erste richtige Halt war Benagil. Dieses Dorf hat etwas Besonderes – Fischerboote liegen am Strand, alte Männer diskutieren bei Kaffee und die salzige Meeresluft klebt einem auf der Haut. Wir sind zum Benagil Aussichtspunkt gewandert (meine Waden haben sich schnell gemeldet), und Tiago erzählte, wie Stürme die Höhlen darunter geformt haben. Ich versuchte „Trilho dos Sete Vales Suspensos“ auszusprechen und erntete ein Grinsen von einer älteren Dame mit Hund – wahrscheinlich habe ich es total verhauen. Der Sieben Hängende Täler Pfad startet genau hier; der Boden ist steinig und manchmal musst du eher auf deine Schritte achten als auf die Aussicht.
Ich erinnere mich, wie wir bei Elephant Rock Halt machten – jemand meinte, es sähe eher aus wie ein schlafender Hund, aber ich konnte den Rüssel erkennen, wenn ich die Augen zusammenkniff. Der Wind frischte auf, als wir einen dieser geheimen Lieblingsplätze erreichten, von denen Tiago erzählt hatte. Für einen Moment hörte man nur das Rauschen der Wellen, die weit unten gegen die Felsen schlugen. Diese Stille war einfach überwältigend. Als wir am Marinha Strand ankamen, waren meine Schuhe voller Sand und mein Kopf so frei, wie es nur die salzige Luft schaffen kann. Einige sind schwimmen gegangen (das Wasser ist selbst im Juni noch frisch), andere haben sich auf den warmen Steinstufen entspannt und Müsliriegel aus unserem „Überlebenspaket“ gegessen.
Später bei Algar Seco quetschten wir uns durch enge Kalksteingalerien – da musste man sich ducken, sonst gab’s eine Beule – und entdeckten die Boneca Höhle mit ihrem perfekten Fenster zum endlosen Blau. Einige Mutige sprangen von den Klippen; ich habe mich nicht getraut, habe aber kräftig angefeuert (es ist höher, als es aussieht). Auf der Rückfahrt war es ruhiger – sonnenverbrannte Gesichter, viele Fotos wurden gezeigt, jemand schlief an seinem Rucksack gelehnt. Ich denke oft an den Ausblick aus der Boneca Höhle zurück – manche Orte bleiben einfach im Herzen.
Die Tour dauert den ganzen Tag, startet gegen 8:30 oder 9:00 Uhr in Faro und endet nach dem Besuch aller Highlights inklusive Benagil Höhle.
Ein festes Mittagessen ist nicht dabei; es gibt Snacks, aber du solltest eigenes Essen mitbringen oder vor Ort am Marinha Strand etwas kaufen.
Die Wanderung gilt als mittelschwer mit steinigem und unebenem Untergrund; gute Wanderschuhe sind empfehlenswert.
Ja, am Marinha Strand gibt es Zeit zum Schwimmen, wenn du möchtest.
Ja, der Transport im klimatisierten Van mit Abholung am Faro-Schild ist inklusive.
Nein, Kinder unter 12 Jahren sind wegen der Schwierigkeit der Wege und Sicherheitsgründen nicht erlaubt.
Robuste Wanderschuhe, ausreichend Wasser, Sonnencreme, Snacks und ein USB-Kabel zum Laden im Van, falls du es hast.
Ja, die Guides sprechen Englisch und teilen unterwegs viele lokale Geschichten.
Dein Tag startet mit Abholung in Faro im klimatisierten Van (mit USB-Ladeanschlüssen, wenn du dein Kabel dabei hast), einem lokalen Guide, der auch als Fotograf und Geschichtenerzähler fungiert, Wanderstöcken für den Sieben Hängende Täler Pfad, einem kleinen Survival-Kit mit Wasser, Müsliriegeln und Sonnencreme (glaub mir, die brauchst du), sowie Unterstützung beim Klippenspringen bei Algar Seco, falls du dich traust. Am Ende fährst du müde, aber glücklich zurück.


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