Du triffst lokale Kunsthandwerker nahe Cusco, fühlst rohe peruanische Wolle, lernst alte Webtechniken und gestaltest dein eigenes Armband oder Lesezeichen in diesem halbtägigen Textil-Workshop. Genieße ein herzhaftes Anden-Mittagessen mit traditioneller chicha morada und triff danach freundliche Alpakas und Lamas vor der beeindruckenden Kulisse der Anden – lach garantiert inklusive, bunte Finger auch.
„Keine Sorge, das ist nur Alpaka-Spucke“, grinste unsere Guide Julia, als ich zögernd neben einem flauschigen Braunen stand. Der Morgen in Cusco war frisch, die Sonne lugte durch die Wolken. Wir starteten im ANDEAN COLORS Workshop – Julia reichte uns weiche Wolle, die noch leicht nach Gras und Erde roch. Sie zeigte uns, wie man sie reinigt, ihre Finger flogen flink, ich versuchte mitzuhalten, doch immer wieder klebten kleine Fasern unter meinen Nägeln. Ein erdiger Duft von Naturfarben lag in der Luft – zerdrückte Blätter und etwas Süßliches, vielleicht Cochenille? Alle lachten, als meine Hände ein bisschen lila wurden.
Ich hätte nicht gedacht, wie beruhigend es ist, die Fäden für mein Armband zu drehen und zu knoten. Julia erzählte von ihrer Großmutter, die im Heiligen Tal bei Kerzenlicht webte – ihre Stimme wurde für einen Moment leiser, dann schaute sie, ob ich eine Masche fallen ließ (tat ich). Die anderen Teilnehmer kamen aus Lima und Deutschland; wir tauschten Tipps zu Farbkombis aus, jemand spielte leise Musik auf dem Handy. Es fühlte sich an, als würde die Zeit in diesen Lehmwänden langsamer laufen. Das wichtigste Stichwort hier ist textile workshop Cusco, aber eigentlich geht es mehr darum, den Raum mit Menschen zu teilen, die diese alten Fähigkeiten lieben.
Das Mittagessen kam dampfend – zuerst eine sättigende Quinoasuppe, dann ein Eintopf mit Mais und Kräutern, die ich nicht kannte. Dazu gab es chicha morada; sie schmeckte nach würzigen Beeren und färbte meine Zunge knalllila. Danach gingen wir nach draußen, wo Lamas und Alpakas an einem wilden Grasfleck warteten. Sie waren viel zotteliger als gedacht, die Nasen zuckten, als wir ihnen grüne Büschel reichten. Jemand scherzte, sie sähen aus wie grantige alte Männer im Pelzmantel. Die Anden dahinter wirkten fast wie gemalt – aber irgendwie echter, wenn man da steht und ein Tier füttert, das dich anstarrt, als wärst du der komische.
Bevor ich ging, kaufte ich im Laden noch einen Schal – nicht billig, aber man spürte den Unterschied im Gewebe, viel dichter als alles, was ich sonst auf Märkten gesehen habe. Auf der Rückfahrt ins Stadtzentrum von Cusco streichelte ich immer wieder meinen neuen Armband, der noch leicht nach Lanolin und Farbe roch. Wenn du einen Tagesausflug zum textile workshop ab Cusco suchst, ist das hier einer, bei dem du wirklich mit anpackst – und vielleicht am Ende auch lila Finger hast.
Die Erfahrung dauert etwa einen halben Tag inklusive Mittagessen und Tierbegegnung.
Ja, ein traditionelles Anden-Mittagessen mit Quinoasuppe und saisonalen Hauptgerichten ist dabei.
Ja, Kinder sind willkommen; Babys können im Kinderwagen oder speziellen Sitzen mitkommen.
Alle Bereiche und Wege sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Du kannst dein eigenes Armband oder Lesezeichen als Souvenir mit nach Hause nehmen.
Ja, vor Ort gibt es eine große Boutique mit hochwertigen Textilien und Lederwaren.
Ja, nach dem Mittagessen gibt es ein Treffen mit Alpakas und Lamas inklusive Füttern.
Im Angebot ist kein Hotel-Transfer angegeben; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe.
Dein Tag beinhaltet alle Materialien, um dein eigenes Armband oder Lesezeichen im ANDEAN COLORS Workshop nahe Cusco zu weben, die Begleitung durch lokale Kunsthandwerker bei jedem Schritt, reichlich frisches Gras zum Füttern der freundlichen Lamas und Alpakas bei der Tierbegegnung draußen sowie ein vollwertiges Anden-Mittagessen mit Quinoasuppe, saisonalen Hauptgerichten und lila chicha morada, bevor es zurück in die Stadt geht.
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