Erkunde Wiens Alte Donau im Kajak mit kleinem Guide-Team, vorbei an bunten Hütten und modernen Hochhäusern wie dem Donauturm. Genieße Badepausen im klaren Wasser und entspannte Stopps in Cafés. Entdecke eine ruhige, natürliche Seite Wiens, die zum Verweilen einlädt.
Fast hätte ich den Start verpasst, weil ich die Tramhaltestelle nicht gefunden habe – Google Maps ist eben nicht immer der beste Freund in Wien. Aber unser Guide Tomáš winkte mir entspannt zu, ganz nach dem Motto „kein Stress“. Die Kajaks standen am Ufer, leuchtend rot und gelb im sanften Morgenlicht. Ich erinnere mich, dass es nach Sonnencreme und Flussgras roch – ein seltsamer, aber irgendwie beruhigender Duft, wenn man am See aufgewachsen ist.
Wir paddelten los auf der Alten Donau, die Tomáš als ehemaligen Hauptarm der Donau erklärte, der im 19. Jahrhundert abgetrennt wurde. Überrascht war ich, wie ruhig es hier war – nur wir, ein paar Ruderer in perfektem Takt (wie kippen die bloß nicht um?) und ein Fischer, der uns nur kurz zunickte. Am Ufer standen bunte Hütten, eine mit Wäsche, die im Wind flatterte, eine andere mit einem Hund, der Schwäne anbellte. Tomáš zeigte auf den Donauturm, Österreichs höchsten Wolkenkratzer, der majestätisch über allem thronte. Vom Wasser aus wirkte er fast unwirklich.
Zur Halbzeit legten wir an einem Café am See an. Meine Hände waren noch nass vom Paddeln, fast hätte ich meinen Kaffee fallen lassen – Tomáš lachte und meinte, das passiert jedem beim ersten Mal. Die Luft roch nach frischem Brot und diesem besonderen Duft von nassem Stein nach dem Regen, der kurz zuvor gefallen war. Einige sprangen ins Wasser; ich zögerte, sprang dann aber doch hinterher. Das Wasser war kalt, aber klar und fast süßlich im Geschmack, wenn man das so sagen kann.
Mir gefiel, dass uns niemand hetzte – wir trieben auch mal einfach nur, schauten Enten beim Spielen zu und versuchten, mit Tomáš deutsche Straßennamen auszusprechen (was nicht immer klappte). Er gab uns Tipps, was man nach der Tour in Wien noch unternehmen kann – zum Beispiel die Strandbar Copa Beach gleich über die Brücke, wo die Einheimischen gern abhängen. Ich denke noch oft an die letzte Etappe zurück ans Ufer, als die Sonne durch die Wolken brach und alles irgendwie klarer und ruhiger wirkte. So entspannt hatte ich mich in einer Großstadt nicht erwartet.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, solange du schwimmen kannst.
Ja, meist gibt es Gelegenheit zum Schwimmen in der Alten Donau.
Maximal 12 Personen pro Gruppe.
Kinder bis 16 Jahre sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Am besten Badebekleidung oder schnell trocknende Sportkleidung, dazu Wasser, Sonnencreme, Bargeld, T-Shirt, Hut und eventuell eine Regenjacke.
Ja, alle Kajakausrüstung inklusive Schwimmweste und wasserdichtem Stauraum ist dabei.
Treffpunkt ist in der Nähe der Alten Donau, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Du paddelst an modernen Gebäuden vorbei, darunter der Donauturm, und siehst Wiens internationales Viertel vom Wasser aus.
Dein Tag umfasst die Nutzung eines Kajaks mit Schwimmweste und trockenem Stauraum, dazu spannende Live-Kommentare eines englischsprachigen Guides, der Wien bestens kennt. Es gibt Pausen an Seenähe mit Schwimm- und Kaffeemöglichkeiten sowie viele Insider-Tipps für weitere Erlebnisse rund um die Alte Donau, bevor es zurück in die Stadt geht.


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