Erlebe eine E-Bike Tour durch die Almen des Salzkammerguts mit einem lokalen Guide. Halt an urigen Hütten für Kaiserschmarrn oder Zwetschgenpofesen, spüre die Bergluft beim Aufstieg auf Forstwegen und genieße Pausen an Seen und alten Dörfern. Lachen, echte Gespräche und stille Momente inklusive – so fühlt sich ein echter Bergtag an.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines modernen E-Mountainbikes, perfekt für Schotter- und Waldwege in den Almen des Salzkammerguts. Ein zertifizierter Guide passt Tempo und Strecke an deine Gruppe an, damit du die Landschaft genießen und bei Bedarf in gemütlichen Hütten pausieren kannst, bevor es gemeinsam zurück ins Tal geht.
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Alle Bewertungen lesen ›Mit den Händen fest am Lenker roch ich den Duft von feuchter Kiefer, als wir bei Gosau den Berg hinaufkurvten. Unser Guide Markus, hier aufgewachsen, warf immer wieder ein Grinsen über die Schulter, um sicherzugehen, dass niemand zurückblieb. Das E-Mountainbike fühlte sich anfangs fast wie Schummeln an (meine Beine beschwerten sich nicht), doch als der Schotter kam, merkte ich schnell: Die Aussicht muss man sich trotzdem erarbeiten. Faulenzen geht nicht. Markus zeigte auf die Wolken, die sich an den Gipfeln verfingen – er nannte das „den Hut vom Gosaukamm“. Ich wollte ein Foto machen, doch mein Handschuh rutschte ab und ich hätte fast das Handy fallen lassen. Typisch.
Wir legten eine Pause auf der Iglmoosalm ein, und ehrlich gesagt war der Kaiserschmarrn jede Pedalumdrehung wert. Süße, fluffige Stücke mit Puderzucker, die in der Sonne schnell schmolzen – manchmal denke ich beim Schreibtisch an diesen Geschmack. Eine ältere Frau brachte ihn heraus, und Markus unterhielt sich mit ihr im Dialekt; ich verstand vielleicht drei Wörter. Zwischen den beiden herrschte so ein vertrautes Lachen, als würden sie sich schon ewig kennen. Der Wind frischte auf, jemand zog die Jacke zu – Bergwetter macht auch im Juli keine Kompromisse.
Später fuhren wir an Hallstatt vorbei – nur kurze Blicke auf Dächer und den See durch die Bäume – und dann wieder bergauf zur Plankenstein-Alm. Meine Oberschenkel brannten, aber der elektrische Schub machte es machbar (ich bin kein Profi). In der Leutgeb-Hütte roch es nach Rauch; drinnen aßen Leute etwas Gebackenes und Süßes – Zwetschgenpofesen? Markus meinte, das könnten wir beim nächsten Mal probieren, wenn wir nicht schon so satt wären. Die Wolken hatten sich inzwischen verschoben und alles wirkte irgendwie klarer. Am Ende standen wir am Gosausee, das Wasser spiegelglatt unter den Felsen. Eine Weile sprach keiner – nach so viel Bewegung tut Stille einfach gut.
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