Triff dein eigenes Alpaka und erkunde Nordirlands einzigen speziell angelegten Trekkingpfad mit einem lokalen Guide. Überquere Brücken durch Felder und Wald, bevor du auf einer Insel mit frischem Kaffee oder Tee und hausgemachten Leckereien belohnt wirst. Freu dich auf Lachen, ruhige Momente am Teich und vielleicht eine unerwartete Ruhe, während du dein Getränk in der Natur genießt.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was mich erwartet, als wir zum Alpaka-Trekking in Nordirland ankamen – „Alpaka“ denkt man ja eher an Südamerika als an eine neblige irische Farm. Doch gleich am Parkplatz begrüßte uns unsere Rangerin Maeve mit einer ruhigen Selbstsicherheit, als kenne sie die Tiere schon ewig. Sie stellte uns Finn vor, der als „der Frechste“ galt, aber meistens schaute er mich nur an, als wollte er mein Tempo beim Gehen einschätzen. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung (nichts Beängstigendes) ging es los auf einen steinigen Weg, der durch grüne Wiesen führte und schließlich in einen Wald mit feuchtem Laub- und Schafgeruch mündete.
Der Weg ist nur etwa 1,4 km lang, aber voller kleiner Überraschungen – neun Brücken, von denen einige so wackelig waren, dass Finn kurz stoppte (oder vielleicht war ich das). Das Knirschen unserer Schuhe auf dem Kies mischte sich mit dem leisen Schnaufen der Alpakas. An einer Stelle zeigte Maeve mir Wildblumen, die ich sonst nie bemerkt hätte – sie kannte alle Namen, sogar die, die ich nicht aussprechen konnte. Wir kamen an Teichen vorbei, an denen Enten uns völlig ignorierten. Es war still, nur der Wind rauschte in den Bäumen und ab und zu lachte jemand, wenn sein Alpaka eine ungeplante Snackpause einlegte.
Nach etwa einer halben Stunde (oder mehr – Zeit vergeht seltsam, wenn man einem Tier beim Grasfressen zusieht) erreichten wir eine kleine Brücke zu einer Insel mitten im Teich. Dort stand ein Kaffeewagen, was nach all dem Grün und Schlamm fast unwirklich wirkte. Man bindet sein Alpaka fest und überquert die Brücke für Tee oder echten Kaffee – ehrlich, ich denke immer noch an den warmen Scone, der in meinen Händen dampfte. Die Picknicktische stehen so nah am Wasser, dass man das Plätschern hören kann, wenn man kurz still sitzt. So entspannt hätte ich mich nach so einem kurzen Spaziergang nicht gefühlt.
Die gesamte Tour dauert etwa 1 Stunde 30 Minuten, inklusive Zeit am Kaffeewagen.
Ja, es ist familienfreundlich; Babys können im Kinderwagen mitgenommen werden und müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, alle Bereiche und Wege sind rollstuhlgerecht, inklusive der Transportmöglichkeiten.
Maximal vier Personen teilen sich während der Tour ein Alpaka.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, aber nicht empfohlen bei Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Du bekommst Tee oder Kaffee sowie hausgemachte Backwaren an einem Kaffeewagen auf einer Insel im Teich.
Ja, nach der ersten Runde kannst du die Strecke gerne noch einmal gehen.
Ja, Wickelmöglichkeiten sind vorhanden.
Dein Tag beginnt mit dem Treffen deiner Rangerin am Parkplatz, du bekommst dein eigenes Alpaka zugeteilt (geteilt mit bis zu vier Personen), wanderst auf einem speziell angelegten, malerischen Pfad durch Felder und Wald – dabei überquerst du neun Brücken – und endest mit Tee oder Kaffee plus hausgemachten Leckereien an einem gemütlichen Kaffeewagen auf einer kleinen Insel, bevor du in deinem eigenen Tempo zurückgehst.


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