Spüre jede Brise, während du mit deinem eigenen elektrischen Twizy durch Südhollands Dünen- und Strandregion fährst – GPS-Audio führt dich auf ruhigen Straßen. Halt für Kaffee im Beachclub, laufe barfuß über den Sand von Noordwijk und mach Fotos, wann immer du willst. Bei diesem Selbstfahr-Ausflug bestimmst du dein Tempo – und hast sicher auch mal was zu lachen.
Als Erstes fiel mir das Aussehen des Renault Twizy auf – fast wie aus einem Comic. Wir quetschten uns rein (für zwei ist es definitiv kuschelig), schalteten das GPS-Audio ein und starteten in Noordwijk. Die Luft roch nach Salz, wie man es nur an der niederländischen Küste kennt, und obwohl es noch früh war, hörte man schon Möwen über den Dünen streiten. Während ich noch mit dem Sicherheitsgurt kämpfte, erklärte unsere Gastgeberin auf Englisch, wie die Navigation funktioniert – sie wechselte fließend vom Niederländischen. „Keine Sorge“, sagte sie, „die Route ist komplett für euch vorbereitet.“ Und dann ging’s los.
Der Twizy ist offen gebaut, sodass jede Brise direkt reinweht – manchmal frisch, aber auch richtig befreiend. Wir sausten an Feldern vorbei, wo die Tulpen gerade erst aus der Erde lugten (noch nicht in voller Blüte, aber schon bunt). Die GPS-Stimme kündigte einen alten Leuchtturm an; ich dachte erst, das interessiert mich nicht, doch als ich ihn aus der Nähe sah, hielt ich kurz inne. Wir parkten direkt am Sand und liefen hinüber – meine Schuhe füllten sich sofort mit feinem Sand. In der Nähe gab es einen Beachclub, wo wir auf einen Kaffee anhielten; ich versuchte auf Niederländisch zu bestellen und erntete ein Lächeln vom Barista für meinen Einsatz.
Auf den Landstraßen zu fahren fühlte sich an wie bei einer gemütlichen Parade – Einheimische winkten uns zu (vielleicht, weil das Auto so ungewöhnlich aussieht?), und ein Radfahrer zeigte uns den Daumen hoch. Man kann jederzeit anhalten; wir machten öfter Pause, um dem Meer zu lauschen oder Fotos zu machen, die sonst niemand sieht. Der Audioguide gab immer wieder kleine Infos zu den Dörfern und Dünen – genau die richtige Menge, um die Umgebung mit anderen Augen zu sehen.
Ich denke noch oft an den Moment, als wir nach dem Parken am Wasser auf der Motorhaube saßen und Stroopwafels aßen, die wir mitgebracht hatten. Der Wind frischte auf und der Sand klebte überall, aber genau das machte es echt – nicht perfekt, sondern authentisch. Wenn du einen Ausflug von Amsterdam oder Leiden suchst, der anders ist (und es dir nichts ausmacht, in so einer elektrischen Blase etwas komisch auszusehen), dann lohnt sich diese Dünen- und Strandtour auf jeden Fall.
Im Renault Twizy finden 2 Personen Platz.
Ja, die GPS-Navigation enthält einen Audioguide auf Englisch und Deutsch.
Ja, es gibt Stopps, bei denen du direkt am Strand parken und zu Fuß weitergehen kannst.
Nein, der Twizy ist einfach zu fahren und reicht ein normaler Führerschein.
Die GPS-geführte Strecke umfasst 39 Kilometer durch Dünen und Küstendörfer.
Ja, Gruppen bis zu 8 Personen können vier Autos pro Zeitfenster buchen.
Du brauchst deinen Pass oder Ausweis plus Führerschein (international, falls nicht auf Englisch).
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; Renzy ist mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln von Amsterdam, Rotterdam, Leiden, Den Haag oder Schiphol erreichbar.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines voll aufgeladenen Renault Twizy für zwei Personen mit GPS-Navigation und Audioguide (Englisch/Deutsch), eine festgelegte 39 km lange Route durch Südhollands Dünen- und Strandregion mit ausreichend Zeit für Fotostopps oder Kaffeepausen, bevor du das Auto bei Renzy zurückgibst.
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