Erkunde Amsterdams jüdisches Viertel mit einem lokalen Guide, halte an Anne Franks Statue und Haus, lausche Tagebuchpassagen und Geschichten des Widerstands. Entdecke Synagogen, Gedenkstätten aus dem Zweiten Weltkrieg und die kleinen Messing-Stolpersteine – jeder trägt einen Namen. Nach diesem Spaziergang wirkt die Stadt anders; vielleicht stiller oder einfach ehrlicher.
Was mir als Erstes auffiel, war die Stille rund um die Anne Frank Statue – nur ein paar Fahrräder, die leise vorbeiratterten, und das Licht des Kanals, das sanft von den Backsteinen reflektierte. Unsere Führerin Eva begann genau hier, las ein Stück aus Annes Tagebuch vor (ich hätte nicht gedacht, dass mir so schnell der Kloß im Hals sitzt). Sie zeigte auf das Haus, in dem Anne sich versteckte – nicht von innen, sondern von draußen – und irgendwie wurde der Moment noch intensiver, als alle um uns herum innehielten. Ein kleiner Junge fragte plötzlich, warum Menschen sich verstecken mussten. Eva ging auf Augenhöhe mit ihm, antwortete ganz behutsam – daran denke ich noch oft zurück.
Danach schlenderten wir durch Amsterdams jüdisches Viertel, vorbei an der Portugiesischen Synagoge mit ihren großen Fenstern, die das wenige Sonnenlicht einfingen. Irgendwo roch es nach frischem Brot (vielleicht von der Bäckerei an der Ecke?) und Eva erzählte, wie sich das Viertel im Zweiten Weltkrieg verändert hat. Bei De Bijenkorf – ja, heute ein Kaufhaus – erklärte sie, dass es früher ein Treffpunkt der Gemeinde war, bevor sich alles veränderte. Im Pflaster liegen kleine Messingplatten, die sogenannten Stolpersteine, mit Namen von Opfern; ich wäre fast über einen gestolpert, weil ich auf das Dach der Synagoge schaute, bis ich verstand, was sie bedeuten.
Warum genau, weiß ich nicht, aber am Auschwitz-Denkmal wurde ich plötzlich still. Die Glasstücke funkelten trotz des grauen Himmels – jemand hatte einen gefalteten Zettel darunter gelegt. Wir gingen nicht in Museen hinein (das Jüdische Museum sahen wir nur von außen), aber Eva erzählte von Familien, die hier lebten, und zeigte uns, wo Anne Franks Name auf dem Holocaust-Namensdenkmal zu finden ist. Es fühlte sich respektvoll an, nicht wie eine gewöhnliche Sightseeing-Tour – eher wie ein Spaziergang durch die Erinnerungen anderer.
Nein, das Anne Frank Haus wird bei dieser Tour nur von außen besichtigt.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden durch das jüdische Viertel von Amsterdam.
Du siehst das Anne Frank Haus (von außen), die Portugiesische Synagoge, die Südkirche, De Bijenkorf, das Auschwitz-Denkmal, das Holocaust-Namensdenkmal und das Jüdische Museum (von außen).
Ja, die Tour ist barrierefrei und Kinderwagen sind willkommen.
Die Tour gibt es auf Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und Französisch.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht inklusive; Treffpunkt ist nahe dem Anne Frank Haus.
Nein, alle Orte werden nur von außen besichtigt, es fallen keine Eintrittskosten an.
Nein, Essen oder Snacks sind bei der Tour nicht inklusive.
Dein Tag beinhaltet eine geführte Kleingruppen-Tour durch Amsterdams jüdisches Viertel mit allen Steuern und Gebühren; dein engagierter Guide begleitet dich in deiner gewählten Sprache (Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch oder Französisch) zu Orten wie dem Anne Frank Haus (außen), Synagogen und Gedenkstätten – alles barrierefrei für Rollstühle oder Kinderwagen.
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