Du fährst bequem mit dem Shuttle von Wellington ins Wētā Workshop in Miramar, hörst spannende Geschichten und entdeckst unterwegs bekannte Orte. Deine Führung zeigt dir echte Filmrequisiten, Künstler bei der Arbeit und Insiderwissen zu Spezialeffekten – inklusive Hin- und Rückfahrt. Diese Energie bleibt dir lange im Kopf.
Ich gebe zu, ich habe die Wētā Workshop Tour hauptsächlich gebucht, weil mein Partner total auf Der Herr der Ringe steht – aber am Ende war ich viel begeisterter als gedacht. Wir trafen uns in der Wakefield Street (ich war zu früh und hatte Angst, den Shuttle zu verpassen), und unser Fahrer machte Witze über „Wellywood“, während wir aus Wellington rausfuhren. Die Scheiben beschlugen ein bisschen vom Morgennebel, also wischte jeder kleine Kreise frei, um auf den Hafen zu schauen. In der Luft lag dieser salzige Duft, vermischt mit etwas Süßem von einer Bäckerei in der Nähe – du kennst sicher dieses gemütliche Stadtgefühl?
Als wir in Miramar ankamen, begrüßte uns unsere Guide Jess am Eingang der Wētā Cave. Sie hatte diese lockere, typische Kiwi-Wärme und kannte jede noch so kleine Anekdote zu den Filmrequisiten – zum Beispiel, wie sie für Tausende Statisten falsche Kettenhemden aus Plastikringen gemacht haben (einen durften wir sogar halten; total leicht). Die Werkstatt selbst wirkte lebendig: Leute huschten zwischen Werkbänken hin und her, Farbspritzer auf ihren Schürzen, überall Schaumstoff und Draht. Im Hintergrund hörte man Schleifen und leise Musik. Jess sagte, wir sollten in den meisten Bereichen keine Fotos machen („Sorry, Geschäftsgeheimnisse!“), aber ehrlich gesagt hat mich das noch aufmerksamer gemacht. Meine Hände rochen noch lange nach Kleber, nachdem ich eine der Requisitenschwerter angefasst hatte.
Wir sahen Künstler, die winzige Adern auf einen Silikon-Arm malten – echte Geduldsarbeit – und Jess erklärte, wie die Teams zwischen Blockbustern und lokalen Museumsprojekten wechseln. Jemand aus unserer Gruppe versuchte „taniwha“ (das Māori-Wort für mythische Wesen) auszusprechen und wurde freundlich von einem Bildhauer korrigiert. Es war alles sehr entspannt, aber man spürte den Stolz, Teil davon zu sein. Auf der Rückfahrt nach Wellington dachte ich immer wieder daran, wie viel Arbeit hinter den Details steckt, die man im Film kaum wahrnimmt.
Die Tour startet bei 217 Wakefield Street nahe Tākina im Zentrum von Wellington.
Ja, Hin- und Rückfahrt im Shuttle mit Führung zwischen Zentrum Wellington und Wētā Workshop sind inklusive.
Fotos sind nur an bestimmten Stellen erlaubt, die dein Guide zeigt; in den meisten Bereichen ist Fotografieren verboten.
Die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 20 bis 30 Minuten pro Strecke.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet und erlaubt auch Babys auf dem Schoß sowie Assistenztiere.
Eine warme Jacke ist empfehlenswert, da es drinnen zugig sein kann; es gibt keine Gepäckaufbewahrung.
Ja, du kannst Künstler bei verschiedenen Projekten live bei der Arbeit beobachten.
Dein Tag beinhaltet geführte Hin- und Rückfahrten im Shuttle von Wellingtons Zentrum mit Live-Kommentar, eine professionelle Führung durch den Wētā Workshop, bei der du echte Requisiten anfassen, Künstler bei der Arbeit treffen und spannende Insider erfahren kannst – bevor du bequem zurück in die Stadt fährst.
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