Mit einem lokalen Guide steigst du in Waitomos Ruakuri-Höhle hinab, vorbei an uralten Kalksteinschals und fossilen Muscheln, bis du unter tausenden Glühwürmchen in fast völliger Stille stehst. Lausche den Echos, höre Maori-Legenden und spüre die kühle Höhlenluft – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du nicht genau weißt, ob du aufgeregt bist oder einfach nur ein bisschen nervös? So ging es mir, als ich oben am spiralförmigen Eingang der Ruakuri-Höhle stand, die Schuhe quietschten auf der Metallrampe. Unsere Führerin Mereana grinste und sagte, wir sollten auf das Echo achten – sie klatschte einmal in die Hände und das Echo kam zurück, als würde die Höhle direkt mit uns sprechen. Die Luft roch leicht erdig und war so kühl, dass ich meine Jacke höher zumachte, obwohl ich dachte, ich bräuchte das gar nicht.
Das Erste, was mir auffiel, war das sanfte Licht dort unten. Nicht wirklich dunkel – eher wie unter Wasser, alles gedämpft. Wir blieben bei diesen Kalksteinformationen stehen, die sie „Schals“ nennen. Sie sehen wirklich aus wie Stoff, der über einen Stuhl gelegt wurde, nur dass es Stein ist und Millionen Jahre alt. Mereana zeigte uns winzige versteinerte Muscheln in den Wänden – ein Beweis, dass hier früher mal Meeresboden war. Sie erzählte von Holdens Cavern und dem Drum Passage (ich verstehe bis heute nicht, warum er so heißt), aber ehrlich gesagt war ich immer wieder abgelenkt vom Echo unserer Schritte vor uns.
Und dann kamen die Glühwürmchen. Es wird ganz still, wenn alle ihre Taschenlampen ausschalten – man hört nur irgendwo Wasser tropfen und hinter mir flüstert jemand auf Französisch. Die Decke sah aus, als hätte jemand Sterne darauf verstreut, nur viel näher. Man kann so nah ran, dass man sie fast berühren möchte (nicht machen!). In diesem Moment herrschte völlige Stille – nicht mal die Kinder sagten etwas – und ich schwöre, ich denke noch oft an diese Ruhe zurück.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel lachen würde – besonders als ein Typ versuchte, „Ruakuri“ auszusprechen und Mereana fast ihren Tee verschüttete (es bedeutet „zwei Hunde“, und das ist eine Geschichte für sich). Die Tour dauert etwa 90 Minuten, aber die Zeit fühlt sich dort unten irgendwie gleichzeitig lang und kurz an. Am Ende will man eigentlich gar nicht wieder ins Tageslicht zurück.
Die geführte Wanderung dauert etwa 75–90 Minuten.
Ja, in der Ruakuri-Höhle kannst du Glühwürmchen aus nächster Nähe beobachten.
Ja, die Ruakuri-Höhle ist mit Rampen komplett rollstuhlgerecht.
Bequeme Schuhe und eine warme Jacke sind empfehlenswert, da es in der Höhle kühl ist.
Ja, während der Tour ist Fotografieren erlaubt.
Die Touren starten täglich außer an Weihnachten, zu festgelegten Zeiten von morgens bis nachmittags.
Die Tour beginnt am Eingang der Ruakuri-Höhle in Waitomo; bitte 30 Minuten vorher einchecken.
Nein, die Anreise zur Ruakuri-Höhle in Waitomo erfolgt eigenständig.
Dein Besuch umfasst den Eintritt in die Ruakuri-Höhle in Waitomo mit einem erfahrenen lokalen Guide, der dich zu allen Highlights führt – Glühwürmchen, Kalksteinformationen, Fossilien – und unterwegs spannende Geschichten erzählt. Die Tour ist barrierefrei und führt dich sicher durch das unterirdische Abenteuer.
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