Erkunde Taurangas lebendige Straßen mit einem lokalen Guide, überquere die Hafenbrücke mit tollen Ausblicken, koste frisch gepflückte Kiwis und Avocados im Obstgarten, genieße Tees aus aller Welt und erlebe unterwegs kleine Überraschungen – ein Tag voller Lachen und neuer Eindrücke, die lange nachwirken.
Ich hätte nie gedacht, dass mich Kiwis so faszinieren würden. Doch als ich in Tauranga vom Schiff stieg, spürte ich sofort, dass hier etwas anders ist – die Luft war salzig, aber auch irgendwie süß. Unser Guide Pete winkte uns direkt vor den Hafentoren zu. Er hatte diese entspannte Art, wie Einheimische sie hier haben, als kenne er jede Straße und jeden Strand seit seiner Kindheit. Wir stiegen in einen klimatisierten Van (Gott sei Dank) und fuhren durch Mount Maunganui. Mauao ragte imposant vor uns auf – trotz früher Stunde surften schon einige Leute. Pete zeigte auf ein Café und meinte, dort gäbe es die besten Cheese Scones der Stadt. Ich glaubte ihm sofort.
Als wir die Hafenbrücke überquerten, blitzte kurz das blaue Wasser auf, und Matakana Island lag wie ein Wächter über der Bucht. Pete erzählte, wie Tauranga zum geschäftigsten Hafen Neuseelands wurde – mit Holzstapeln und Containern, die höher waren als mein altes Apartment. Wir fuhren an einigen der ältesten Häuser der ersten europäischen Siedler vorbei, versteckt zwischen Gärten, in denen Kinder um einen Brunnen herum spielten. Die Stadt wirkt jung, aber auch vielschichtig – man hat fast das Gefühl, die alten Geschichten flüstern zu hören, wenn man genau hinhört.
Auf dem Weg zu den Ausläufern der Kaimai-Berge hielten wir zum Mittagessen – nichts Aufwendiges, aber die Tee-Verkostung war überraschend spannend (ich denke immer noch an den rauchigen Oolong). Dann kam der Teil, auf den ich mich heimlich gefreut hatte: der Kiwifrucht-Obstgarten. Reihen voller pelziger grüner Früchte, aber auch goldene, die viel süßer waren als erwartet. Pete schnitt eine auf, und der Saft lief mir schon an den Fingern herunter, bevor ich überhaupt probieren konnte. Er zeigte uns auch Avocadobäume – wusstest du, dass sie hier manchmal „Butterfrucht“ genannt werden? Ich versuchte das auf Māori auszusprechen, worüber Pete herzlich lachte.
Die Rückfahrt nach Mount Maunganui war ruhig – jeder versank in seinen Gedanken oder war einfach satt von all dem Obst. Ich sah das Sonnenlicht auf dem Wasser tanzen und dachte daran, wie viel mehr ein Ort zu bieten hat, als man vom Schiffsdeck aus sieht. Also ja, wenn du neugierig auf Tauranga bist oder Kiwis direkt vom Baum probieren willst – dieser Tagesausflug lohnt sich wirklich.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden inklusive aller Stopps.
Ja, die Abholung und Rückfahrt erfolgen direkt vor den Hafentoren von Tauranga.
Es gibt einen Stopp zum Mittagessen, wo du Essen kaufen kannst; die Tee-Verkostung ist inklusive.
Frische Kiwis (auch goldene Sorten), Avocado-Produkte und lokal sowie global bezogene Tees.
Teilweise barrierefrei; bitte bespreche deine Bedürfnisse bei der Buchung, da nur minimale Hilfe beim Ein- und Aussteigen nötig ist.
Die Tour wird nur von Oktober bis April angeboten.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour willkommen.
Ein erfahrener lokaler Fahrer-Guide begleitet euch während der gesamten Tour.
Dein Tag umfasst klimatisierten Transport mit Abholung und Rückfahrt am Hafen von Tauranga, lebendige Erklärungen deines lokalen Guides bei Stadt- und Landstopps, Verkostungen von frischen Kiwis (inklusive goldener Sorten), Avocado-Produkten direkt vom Baum sowie handverlesenen Tees aus der Region und aller Welt – bevor du entspannt rechtzeitig zum Schiff zurückkehrst.
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