Du fährst von Tauranga nach Rotorua, während dein lokaler Guide spannende Geschichten erzählt, kommst den dampfenden Geysiren bei Te Puia ganz nah, lernst Maori-Kultur hautnah kennen (und probierst vielleicht ein paar schwierige Wörter aus), siehst Kiwi-Vögel im Schutzgebiet und spazierst durch riesige Redwood-Wälder – ein Tag voller überraschender Momente, laut und leise, aber auf jeden Fall unvergesslich.
Schon als wir den Hafen von Tauranga hinter uns ließen, fiel mir auf, wie satt grün alles aussah – fast, als hätte jemand den Farbregler hochgedreht. Unser Guide Dave (früher Rettungsschwimmer, wie er erzählte) zeigte auf Mauao, als wir am Mount Maunganui vorbeifuhren. Er scherzte, dass Kiwis selbst im Winter ihre Strände lieben – ehrlich, ich habe im Juli jemanden barfuß gesehen. Die Fahrt nach Süden führte durch Kiefernwälder und Felder; Dave erzählte ununterbrochen von regionalen Produkten und wie Tauranga zum geschäftigsten Hafen Neuseelands wurde. Ich ließ meinen Blick kurz auf die Kühe schweifen – hier wirken sie wirklich glücklicher.
Als wir endlich in Rotorua ankamen, schlug mir der Schwefelgeruch entgegen, noch bevor ich den Dampf sah. Te Puia ist einfach beeindruckend – blubbernde Schlammlöcher, dampfende Füße und dann plötzlich schießt der Pohutu-Geysir in die Höhe, als wolle er etwas verkünden. Unsere einheimische Führerin Hana erzählte, wie ihre Vorfahren die heißen Quellen zum Kochen nutzten (sie lachte, als ich versuchte, „Whakarewarewa“ auszusprechen – gar nicht so leicht). Wir sahen Holzschnitzer, die mit rhythmischen Klopfgeräuschen arbeiten, und man spürte die Geschichte in ihren Händen. Das Kiwi-Schutzgebiet war ruhiger als erwartet; einen der Vögel im Halbdunkel herumstolzieren zu sehen, war irgendwie berührend.
Die kulturelle Darbietung war der lauteste Moment des Tages – der erste Haka ging direkt durch Mark und Bein. Ich werde nie vergessen, wie alle vor dem Beginn plötzlich verstummten. Danach schlenderten wir durch den Souvenirladen (ich kaufte einen kleinen geschnitzten Anhänger fürs Glück) und fuhren dann an den Government Gardens vorbei, wo die alten Spa-Gebäude unter dem weiten neuseeländischen Himmel fast europäisch wirkten. Auch ein kurzer Spaziergang durch die Redwood-Bäume stand auf dem Programm; wenn man tief einatmet, riecht man förmlich das feuchte Holz.
Ich denke immer wieder an den Moment auf der Terrasse, wo überall Dampf aufstieg – es fühlte sich an wie eine Verbindung von uralt und lebendig zugleich. Wer sich für Geothermie interessiert oder einfach einen authentischen Tagesausflug ab Tauranga sucht, ist hier genau richtig.
Die Tour dauert den ganzen Tag, startet am Hafen von Tauranga und endet am späten Nachmittag wieder dort.
Ja, die Eintrittskosten für den Te Puia Geothermal Park sind im Preis inklusive.
Ja, ein erfahrener lokaler Fahrer/Guide gibt während der gesamten Fahrt live Kommentare.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hafen Tauranga sind im Service enthalten.
Du erlebst den Pohutu-Geysir in Aktion, brodelnde Schlammlöcher, Maori-Schnitz- und Webvorführungen, Kiwi-Vögel im Schutzgebiet und eine kulturelle Show mit Haka.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; Snacks kannst du mitbringen oder unterwegs kaufen.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevels geeignet, aber die Teilnehmer sollten ohne große Hilfe ein- und aussteigen können.
Ja, vor der Rückfahrt nach Tauranga gibt es einen kurzen Spaziergang durch den Redwood Forest.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt direkt am Hafen von Tauranga, alle Eintrittsgelder für den Te Puia Geothermal Park (inklusive Zugang zu Geysiren und Kiwi-Schutzgebiet), die Fahrt in einem modernen, klimatisierten Minivan mit Live-Kommentar deines lokalen Guides sowie Zeit für kulturelle Darbietungen und einen Spaziergang durch den Redwood-Wald, bevor es zurückgeht.
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