Überquere die U Bein Brücke in Amarapura in deinem Tempo, sieh dir die Seidenweberei hautnah an, läute die riesige Glocke in Mingun, erklimme die Pagodenstufen in Sagaing für grandiose Ausblicke und fahre mit der Pferdekutsche durch Innwas Ruinen – mit Staub an den Schuhen und einer neuen Lieblingsgeschichte im Gepäck.
Dein Tag umfasst privaten Hoteltransfer in Mandalay, den ganzen Tag über Wasserflaschen im klimatisierten Fahrzeug sowie Kraftstoff- und Parkgebühren – so kannst du dich ganz aufs Entdecken konzentrieren. Einige Eintrittskarten und lokale Transportmittel wie Fähren oder Pferdekutschen zahlst du direkt vor Ort.
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Alle Bewertungen lesen ›Schon mal über eine Brücke aus alten Teakholzplanken gelaufen, die unter deinen Schritten knarren? So begann unser Tag in Amarapura, gleich außerhalb von Mandalay. Unser Fahrer holte uns pünktlich ab – er lächelte viel, sprach aber erst mal wenig, zeigte nur auf das Mahargandaryone Kloster, während wir an Mönchen in ihren kastanienbraunen Roben vorbeifuhren. Ein leichter Duft von Räucherstäbchen und etwas, das nach Klebreis roch, lag in der Luft. Ich fragte nach den Webereien (ich hatte von Amarapura-Seide gelesen), er nickte, hielt an, und plötzlich standen wir in einem Raum voller klappernder Webstühle. Die Frauen lachten, als ich versuchte zu erraten, welches Muster für Hochzeiten gedacht war – ich lag jedes Mal falsch.
Die Fahrt nach Mingun zog sich länger als gedacht – vielleicht, weil die Straße am Fluss entlangführt und man immer wieder Boote vorbeiziehen sieht. Mingun selbst wirkt fast unwirklich: Ein riesiger Ziegelhaufen (die Pathodawgyi Pagode), als hätte jemand mitten im Bau aufgegeben. Unser Guide erzählte, König Bodawpaya wollte die größte Stupa aller Zeiten errichten, doch heute wirkt sie eher wie ein Denkmal gescheiterter Ambitionen. Wir läuteten die Mingun-Glocke – ihr Klang hallt tief in der Brust nach – und standen geblendet vor der strahlend weißen MyaTheinTan Pagode. Kinder rannten barfuß über den kühlen Stein und kicherten über Touristen, die „MyaTheinTan“ falsch aussprachen.
Weiter ging’s zum Sagaing-Hügel – ein steiler Aufstieg über überdachte Treppen, die nach Staub und alten Blumen dufteten. Der Blick von der Soon U Ponya Shin Pagode ist unvergesslich: Ein Flickenteppich aus goldenen Dächern, der im Nebel verschwindet. Für einen Moment herrschte nur Stille, unterbrochen vom Läuten der Glocken irgendwo unten. Schwer und friedlich zugleich.
Zum Abschluss besuchten wir Innwa (oder Ava – ich habe nie herausgefunden, welchen Namen die Einheimischen lieber nutzen). Nach einer kurzen Fährfahrt über trübes Wasser stiegen wir in eine Pferdekutsche, die so sehr klapperte, dass meine Zähne fast zusammenklapperten. Das Bagaya Kloster war innen dunkel und kühl; man konnte die riesigen Teakholzsäulen berühren und die glatten Vertiefungen spüren, die jahrhundertelanges Beten hinterlassen hat. Den Sonnenuntergang sahen wir durch zerfallene Bögen, bevor wir müde, staubig und irgendwie leichter zurück nach Mandalay fuhren.
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