Frühstart in Kotor, Fahrt über Bergstraßen zum wilden Tara-Fluss, Rafting mit lokalen Guides, Schwimmstops unter Wasserfällen und Mittagessen an der frischen Luft am Flussufer. Lachen beim Frühstück, eiskalte Spritzer auf dem Wasser und stille Momente vor Europas tiefstem Canyon – plus jede Menge Geschichten fürs Leben.
Das Erste, was mir auffiel, war die Farbe des Tara-Flusses – nicht einfach blau, sondern dieses fast leuchtende, klare Grün, das im Morgenlicht richtig strahlt. Man muss es gesehen haben, um es zu glauben. Wir waren vor Sonnenaufgang in Kotor losgefahren (nicht gerade meine übliche Zeit), und als wir in Plužine für einen Kaffee anhielten, war mein Kopf noch ganz verschlafen. Unser Fahrer Marko zeigte auf die steilen Felswände über der Bucht von Risan – ehrlich gesagt hatte ich Montenegro nicht so scharf und ruhig erwartet.
Das Frühstück im Blue River Rafting Camp war einfach – Brot, Käse, starker Kaffee – aber mit der frischen Bergluft schmeckte alles gleich viel besser. Unsere Guide Jelena verteilte Neoprenanzüge und Helme und witzelte, dass sie sofort merkt, wer zum ersten Mal dabei ist, weil wir ewig brauchen, um alles anzuziehen. Sie hatte recht. Das Wasser kann man direkt aus dem Fluss trinken (sie hat uns sogar herausgefordert), und ich hab’s probiert – eiskalt, aber irgendwie süß. Der Canyon ist so tief, dass dein Ruf widerhallt (was ich nach der ersten Stromschnelle nicht lassen konnte). Es gab etwa zwanzig Stromschnellen, jede anders – manche nur holprig und spritzig, andere richtig wild, wo man sich festhalten muss.
Etwa auf halber Strecke machten wir eine Pause zum Schwimmen unter dem Wasserfall Skakavica. Der Sprühnebel fühlte sich an wie kleine Nadeln auf der Haut – aber auf eine gute Art. Einige wagten sogar den Sprung von den Klippen, ich hab’s mir anders überlegt, habe sie aber kräftig angefeuert. Überall im Canyon liegt dieser Duft von Kiefern und nassem Fels – der bleibt einem noch Tage später im Kopf. Zum Mittagessen gab’s zurück im Camp einen heißen Eintopf mit Brot und etwas hausgemachtem Rakija (Jelena meinte „nur ein Schlückchen“).
Die Rückfahrt nach Kotor zog sich in dieser müden, schweren Art, die man hat, wenn man den ganzen Tag draußen war. Meine Arme waren erschöpft, aber ich starrte immer wieder aus dem Fenster auf die Felsen und dachte daran, wie winzig wir unten im Fluss aussahen. Wenn du auch nur halb darüber nachdenkst, von Kotor aus einen Tagesausflug zum Wildwasser-Rafting auf dem Tara zu machen – mach’s einfach. Nur deine Schuhe bleiben garantiert nicht trocken.
Die Tour startet gegen 7 Uhr morgens in Kotor und ist gegen 19:30 Uhr zurück – insgesamt etwa 12 Stunden inklusive Transport und Rafting.
Ja, das Frühstück gibt es im Blue River Rafting Camp vor dem Start der Rafting-Tour.
Ja, es gibt Pausen zum Schwimmen an Wasserfällen und optionales Klippenspringen entlang der Strecke.
Neoprenanzüge, Helme, Schuhe und Sicherheitsausrüstung werden von lizenzierten Guides komplett gestellt.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Guides geben klare Anweisungen und helfen jedem sicher loszulegen.
Ja, nach dem Rafting gibt es im Camp ein warmes Mittagessen, bevor es zurück nach Kotor geht.
Du passierst während der Hauptstrecke über 20 Stromschnellen zwischen den Pausen.
Personalausweis oder Reisepass, Badeanzug, Handtuch, Sonnencreme, Kamera – und am besten trockene Schuhe zum Wechseln!
Dein Tag beginnt mit Abholung in der Altstadt von Kotor am frühen Morgen, Fahrt über Bergstraßen mit Fotostopps in Perast und an der Bucht von Risan, Frühstück im Blue River Rafting Camp, Ausrüstung mit kompletter Sicherheitsausstattung von lizenzierten Guides, dann drei Stunden Wildwasser-Rafting mit Schwimm- und Klippensprungpausen, abschließend ein warmes Mittagessen und die Rückfahrt nach Kotor am Abend.
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