Mit dem Speedboot saust du durch die Bucht von Kotor, schlenderst durch die ruhigen Gassen von Perast, genießt den Panoramablick auf Gospa od Škrpjela vom Wasser aus, entdeckst geheime U-Boot-Tunnel und tauchst ein in das surreale Blau der Blauen Höhle. Mit einem lokalen Guide und Zeit, das Licht auf den Steinmauern zu beobachten, verlässt du diese Tour leichter im Herzen und trotzdem tief verwurzelt.
Als wir den Hafen von Kotor verließen, schmeckte ich als Erstes die salzige Gischt auf den Lippen – und bemerkte, wie unser Guide Luka ständig grinste, als wüsste er etwas, das wir nicht kannten. Das Speedboot rauschte an alten Steinhäusern vorbei, und fast hätte ich meinen Hut verloren (hätte besser auf Luka gehört und ihn festgehalten). In Perast legten wir eine Pause ein – viel ruhiger als erwartet, nur das Klicken der Fensterläden im Wind und ein paar Omas, die am Wasser Kirschen verkauften. Ich versuchte, auf Montenegrinisch nach dem Weg zu fragen, bekam aber meist nur Lächeln und Gesten. Macht nichts, hier verirrt man sich kaum.
Zurück auf dem Boot zeigte Luka auf Gospa od Škrpjela – diese kleine Insel mit der Kirche, die fast zu schweben scheint. Er erzählte, dass die Einheimischen seit Jahrhunderten jedes Jahr Steine drumherum legen. Vom Wasser aus sah das Ganze nicht mehr wie eine Postkarte aus, sondern wie etwas, das den Leuten wirklich am Herzen liegt. Wir fuhren langsamer an alten U-Boot-Tunneln vorbei, die in die Felsen gehauen sind – als wir hineinschauten, strömte kalte Luft heraus und hallte eigenartig vom Beton wider. Ein leichter metallischer Geruch lag in der Luft, was mich überraschte.
Dann kam der Moment, auf den ich gewartet hatte: das Schwimmen in der Blauen Höhle. Das Wasser schimmerte unter unseren Füßen in einem elektrischen Blau – ob das Sonnenlicht oder Magie war, wusste ich nicht. Ich zögerte kurz, bevor ich sprang (es sah kalt aus), aber sobald man dort mit allen lachend und planschend treibt, vergisst man alles andere. Luka warf mir eine Schnorchelmaske zu und sagte: „Jetzt verstehst du, warum wir hier so gern sind.“ Er hatte Recht. Auf der Rückfahrt durch die Bucht von Kotor schaute ich einfach nur zu, wie die Berge vorbeizogen, und dachte daran, dass man manchmal Salz auf den Lippen braucht, um zu wissen, wo man ist.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden inklusive Pausen.
Ja, während der Tour ist Zeit zum Schwimmen in der Blauen Höhle eingeplant.
Nein, die Schnorchelausrüstung wird während der Tour gestellt.
Du hast vom Boot aus Panoramablick, steigst aber nicht auf der Insel aus.
Ja, für alle Gäste wird Wasserflaschen bereitgestellt.
Ja, auch Babys und kleine Kinder sind willkommen; bei Bedarf gibt es spezielle Sitze.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide begleitet dich die ganze Zeit.
Dein Tag beinhaltet alle Eintrittsgelder sowie Wasserflaschen, damit du bei Sonne cool bleibst; die Schnorchelausrüstung bekommst du vor dem Schwimmen in der Blauen Höhle – du musst also nichts mitbringen. Der lokale Guide begleitet dich von Anfang bis Ende – komm einfach zum Hafen von Kotor und freu dich auf frische Meeresluft.


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