Bei dieser Tagestour ab Mérida schwimmst du in vier ruhigen Cenoten rund um Homún, geführt von Einheimischen, die jeden Geheimweg und Snack-Stopp kennen. Freu dich auf kühles Wasser, echtes yucatekisches Essen zum Mittag und viel Platz zum Schnorcheln oder Schweben – ganz ohne Touristenmassen. Kein Schnickschnack, sondern ehrliches Abenteuer und Erinnerungen, die lange nachwirken.
Ganz ehrlich, ich war erst skeptisch wegen so einer „Cenoten-Tour“ – man hört ja immer von Menschenmassen oder rutschigen Treppen. Aber unsere Tagestour von Mérida nach Homún begann ganz entspannt mit einer ruhigen Fahrt im Van, die Fenster beschlagen von den nassen Handtüchern (jemand hatte seins vergessen, also haben wir geteilt). Unser Guide Luis war total locker, wechselte mühelos zwischen Spanisch und Englisch. Bevor wir die Stadt verließen, machte er noch Halt an einem kleinen Laden, damit wir Wasser und diese seltsam scharfen Erdnüsse holen konnten – die ich auf nüchternen Magen bis heute bereue.
Der erste Cenote, Yum Kimil, sah fast unecht aus – als hätte jemand das Wasser in diesem unglaublichen Blau angemalt. Die Treppen waren stabil (hab ich zweimal geprüft) und es war so ruhig, dass man die Vögel lauter hörte als das eigene Planschen. Das Wasser war kälter als gedacht, aber nach einer Minute hörte meine Haut auf zu meckern. Luis verteilte Schnorchelmasken an alle, die wollten; ich hab’s ausprobiert, bin aber meist auf dem Rücken getrieben und hab das Sonnenlicht beobachtet, das von den Höhlenwänden reflektierte. Nur eine einheimische Familie war noch da, die uns beim Frösteln zuwinkte.
Als nächstes kam Pool Uinic – angeblich der einzige Cenote, wo man ohne Schwimmweste ins Wasser darf, wenn man will. Das fühlte sich erstmal mutig an, bis ich die Tiefe sah. Mein Freund versuchte, einem Mitarbeiter auf Maya „Danke“ zu sagen und erntete großes Gelächter (ich hab’s gar nicht erst versucht). Beim Mittagessen in San Antonio waren meine Finger schon schrumpelig wie Rosinen, aber der Duft von frisch gebratenen Tortillas ließ mich das sofort vergessen. Das Essen war einfach, aber lecker – auch viele vegetarische Optionen. Wir saßen an langen Tischen, tauschten Gänsehaut-Geschichten aus und zeigten uns Fotos.
Die Rückfahrt nach Mérida kam mir irgendwie langsamer vor – vielleicht weil wir müde waren oder einfach nicht wollten, dass der Tag endet. Ich denke immer noch an das Echo in der Santa Rosa-Höhle, als alle kurz still wurden und nur das Tropfen von Wasser irgendwo in der Ferne hörten. Solche kleinen Momente bleiben viel länger im Kopf als jedes Foto.
Die Tour dauert insgesamt etwa 9 Stunden, von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr inklusive Fahrtzeit.
Ja, die Abholung ist inklusive und erfolgt an mehreren Treffpunkten in Mérida, unter anderem am Hotel Fiesta Americana.
Ja, Schwimmwesten sind bei den meisten Cenoten Pflicht und werden gestellt, außer bei Pool Uinic, wo sie optional sind.
Ja, es gibt ein typisches yucatekisches Mittagessen im Restaurant San Antonio, auch mit vegetarischen Optionen.
Nein, Schnorchelmasken werden im Rahmen der Tour zur Verfügung gestellt.
Du besuchst vier verschiedene Cenoten rund um Homún: Yum Kimil, Santa Rosa, Pool Uinic und San Antonio.
Die Tour ist familienfreundlich, aber nicht empfohlen für Menschen mit Gehproblemen oder bestimmten gesundheitlichen Einschränkungen.
Zieh am besten deinen Badeanzug unter der Kleidung an, bring Wasserschuhe mit, ein Handtuch, Wechselkleidung – und verzichte auf Sonnencreme.
Dein Tag beinhaltet Hin- und Rückfahrt ab Mérida mit Abholung an mehreren Punkten in der Stadt; Eintritt für alle vier Cenoten; Nutzung von Schwimmwesten (meist Pflicht); Schnorchelmasken; sowie ein typisches yucatekisches Mittagessen im Restaurant San Antonio vor der Rückfahrt am Abend.
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