Du fährst deinen eigenen Jeep durch Cozumel, geführt von einem lokalen Guide – probierst Tequila auf einer Familienfarm, läufst barfuß an wilden Stränden, an denen Schildkröten nisten, stöberst handgemachte Kunst am El Mirador Aussichtspunkt und schnorchelst bunte Riffe, bevor du bei einem mexikanischen Mittagessen am Meer entspannst. Es sind die kleinen Momente, die bleiben.
Ich gebe zu, ich war etwas nervös, einen Jeep auf Cozumel zu fahren – Offroad ist eigentlich nicht mein Ding. Doch unser Guide Luis grinste nur und reichte mir die Schlüssel, als wäre das das Normalste der Welt. Erster Halt: eine Tequila-Farm, die schon von weitem süß und erdig duftete. Die Familie, die sie betreibt, winkte uns freundlich rein, und der Besitzer erklärte geduldig den Destillationsprozess, während seine Tochter versuchte, mir das richtige Aussprechen von „reposado“ beizubringen (klappte nicht wirklich). Die Verkostung war… sagen wir mal, man spürt das noch lange nach. Überall liefen Ziegen herum – eine versuchte sogar, an meiner Schuhbinde zu knabbern.
Danach rumpelten wir die Ostküste entlang, Fenster runter, die salzige Meeresluft überall. Der Strand Chen Rio wirkte fast verlassen, nur ein paar Kinder jagten sich spielerisch an den Felsen. Unser Guide zeigte auf ein Krokodil namens Ancho, das sich an der Lagune sonnte – ehrlich gesagt dachte ich erst, er macht Witze, bis ich diese Augen sah. Der Sand am Playa San Martin war warm, aber nicht heiß, und Luis zeigte uns, wo die Schildkröten ihre Nester haben (hier wurde er ernst, man merkte, dass ihm das wichtig ist). Ich schnappte mir an einer kleinen Tiki-Bar gegenüber einen kalten Drink – schmeckte nach Kokos, Limette und irgendwas, das ich nicht ganz greifen konnte.
Als Nächstes stand El Mirador auf dem Programm – eher wie über alte Knochen klettern als ein Aussichtsturm, rau und verwittert unter den Händen. Händler winkten uns von ihren Ständen zu, und ich kaufte spontan ein geflochtenes Armband. Oben, mit der Flagge im Wind und dem endlosen Meer vor uns, denke ich manchmal daran zurück, wenn ich im U-Bahn-Stau stecke.
Der letzte Teil war ehrlich gesagt mein Highlight: Mittagessen im MoneyBar Beachclub (für mich gab’s Fisch-Fajitas) und das Schnorchel-Equipment schon am Tisch bereit. Luis half mir mit den Maskenbändern – anscheinend ist mein Haar „muy rebelde“. Das Wasser war so klar, dass es fast unwirklich wirkte; Schwärme gelber Fische schossen an meinen Knien vorbei, während irgendwo hinter mir gelacht wurde. Danach, auf einer Liege mit Tortilla-Chips in der Hand, wollte ich eigentlich gar nicht mehr weg – aber irgendwann packten wir zusammen und fuhren zurück in die Stadt, salzig, glücklich und noch leicht nach Tequila duftend.
Nein, die Abholung erfolgt an einem individuell vereinbarten Treffpunkt nach der Buchung.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig; die Guides helfen dir, dich vor Start sicher zu fühlen.
Ja, alle nötigen Schnorchelutensilien sind im Tagesausflug enthalten.
Ja, Wasser, Softdrinks, alkoholische Getränke (inklusive Tequila-Verkostung) und Mittagessen sind inklusive.
Ja, Babys können auf dem Schoß eines Erwachsenen oder in speziellen Sitzen mitfahren; Kinderwagen sind ebenfalls erlaubt.
Das Mittagessen umfasst Hühnchen-, Rind- oder Fisch-Fajitas; bitte vorher bei speziellen Ernährungswünschen nachfragen.
Die Tour dauert mehrere Stunden und kann an das Tempo deiner Gruppe angepasst werden.
Ja, El Mirador ist eine der Stationen entlang der Ostküste.
Dein Tag beinhaltet privaten Jeep-Transport auf Cozumel mit komplett bezahltem Sprit, Eintritt zu einer funktionierenden Tequila-Farm mit Verkostung durch Einheimische, Stopps an mehreren wilden Stränden inklusive El Mirador zum Fotografieren oder Kunsthandwerk shoppen, Nutzung der Schnorchelausrüstung im MoneyBar Beachclub sowie Zugang zu Duschen und Umkleiden – und ein komplettes mexikanisches Mittagessen direkt am Wasser, bevor ihr gemeinsam zum Treffpunkt zurückkehrt.
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