Du erlebst Chichen Itza ganz früh ohne Menschenmassen, hörst spannende Geschichten von einem lokalen Guide, schwimmst im Cenote Hubiku unter Stalaktiten, genießt ein regionales Mittagessen und erklimmst die Pyramide von Ek Balam mitten im Dschungel. Ein voller Tag voller Geschichte, Erfrischung, Spaß – und Erinnerungen, die bleiben.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Geräusch – nur Vögel und unsere Schritte, als wir bei noch niedrig stehender Sonne in Chichen Itza eintraten. Noch keine Menschenmassen, nur diese besondere Stille, die man spürt, bevor ein Ort erwacht. Unser Guide Luis grinste schon, als hätte er ein Geheimnis für uns. Er zeigte, wie das Licht auf die Kukulkan-Pyramide fällt, und für einen Moment fühlte es sich an, als würden wir einen heiligen Ort betreten. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es hier vor Jahrhunderten ausgesehen haben muss, aber ehrlich gesagt fällt das schwer, wenn man direkt vor den Steinen steht, die so viele Geschichten erzählen.
Mit so viel Schweiß so früh hatte ich nicht gerechnet (Wasser mitnehmen!), doch dann suchten wir Schatten beim alten Observatorium, und Luis erzählte von der Maya-Astronomie – er zeichnete sogar Linien mit einem Stock in den Sand. Ein besonderer Moment war, als er fragte, ob jemand die Jaguar-Skulptur an einem Tempel entdecken kann; ich habe ewig gequiekt und sie schließlich gesehen. War schon ein bisschen stolz, ehrlich gesagt. Fast zwei Stunden streiften wir durch Chichen Itza, bevor die ersten Gruppen eintrafen. Diese ruhige Zeit ist unbezahlbar.
Danach fuhren wir zum Cenote Hubiku. Die Luft veränderte sich – sie roch frisch und fast kühl, als wir in die Höhle hinabstiegen. Das Wasser war so klar und kalt, dass ich fast Luft schnappen musste (vielleicht habe ich auch kurz geschrien). Über uns hingen überall Stalaktiten. Das Mittagessen nach dem Schwimmen schmeckte gleich doppelt so gut – Yucatecisches Essen hat einfach einen anderen Geschmack, wenn man vom Erkunden hungrig ist. Am Tisch versuchte jemand, auf Spanisch nach mehr Habanero-Salsa zu fragen – das brachte einen der Köche zum Lachen.
Zum Schluss stand Ek Balam auf dem Programm – umgeben vom Dschungel und mit kaum Besuchern im Vergleich zu Chichen Itza. Hier darf man tatsächlich die Akropolis-Pyramide besteigen (meine Beine sind immer noch sauer), und vom Gipfel aus über endlose Baumkronen zu blicken… Dieses Bild geht mir noch Tage später nicht aus dem Kopf. Es ist etwas Besonderes, an einem Tag beide Ruinen von Playa del Carmen aus zu entdecken; auf der Rückfahrt habe ich dann fast den ganzen Weg geschlafen – sonnenverbrannt und glücklich.
Die gesamte Tour inklusive Transport vom Hotel oder Treffpunkt dauert etwa 12 bis 13 Stunden.
Ja, ein regionales Buffet-Mittagessen ist nach dem Schwimmen im Cenote Hubiku inklusive.
Ja, es gibt Zeit zum Schwimmen im Cenote Hubiku nach dem Besuch von Chichen Itza.
Der professionelle Guide spricht während der gesamten Tour fließend Englisch.
Ja, die Abholung vom Hotel oder Treffpunkt in Playa del Carmen ist inklusive.
Die Akropolis-Pyramide in Ek Balam darf bestiegen werden; in Chichen Itza ist das Klettern nicht erlaubt.
Die Eintrittspreise sind bis Januar 2026 inklusive; danach fallen für Chichen Itza & Ek Balam separate Steuern an.
Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; moderate Fitness ist wegen der Geh- und Kletterstrecken empfehlenswert.
Dein Tag startet mit der frühen Abholung vom Hotel oder Treffpunkt in Playa del Carmen im klimatisierten Fahrzeug, geführte Besuche bei Chichen Itza und Ek Balam mit englischsprachigem Guide, Wasserflaschen während der Fahrt, Eintrittsgelder (bis Januar 2026), Schwimmzeit im Cenote Hubiku mit anschließendem regionalem Buffet im Restaurant – und Rückfahrt nach einem langen Tag voller Entdeckungen auf der Yucatan-Halbinsel.
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