Erlebe einen Kamelritt durch Merzougas Dünen bei Sonnenuntergang, teile Minztee mit Berbern im Wüstencamp, genieße Abendessen am Lagerfeuer mit Live-Musik und wach auf zum Sonnenaufgang über endlosem Sand. Einfach, aber unvergesslich – besonders die stillen Momente unter dem Sternenhimmel.
Ja, die Abholung ist inklusive, wenn du mit Bus oder Auto in der Nähe des Dorfes Hassi Labied ankommst.
Ja, jeder bekommt sein eigenes Kamel für den Sonnenuntergangs- und Sonnenaufgangsritt.
Abendessen und Frühstück sind im Beduinenlager inklusive.
Du schläfst in einem privaten Zelt mit Gemeinschaftsbad im Camp.
Ja, die lokalen Guides spielen nach dem Abendessen Berbermusik mit Trommeln am Lagerfeuer.
Ja, kostenlose Parkplätze stehen im Dorf Hassi Labied zur Verfügung, wenn du mit dem Auto kommst.
Das Camp bietet Platz für bis zu 10 Gäste pro Übernachtungstour.
Ja, der Supratours-Bus hält in der Nähe; die Abholung vom Bus ist organisiert.
Deine Übernachtung beinhaltet Abholung in Merzouga oder Hassi Labied (Bus oder Parkplatz), Kamelritte bei Sonnenuntergang und Sonnenaufgang durch die Dünen, alle Mahlzeiten – Abendessen am Lagerfeuer und Frühstück – sowie reichlich Minztee mit deinen Berber-Gastgebern. Du schläfst in einem privaten Zelt im kleinen Wüstencamp (mit Gemeinschaftsbad), erlebst Trommelmusik am Feuer, kannst Sandboarden, hast Wasser im Camp und bei Bedarf kostenlosen Parkplatz, bevor es morgens zurück auf dem Kamel geht.
Wir starteten am Rand von Hassi Labied – meine Schuhe waren schon voller Sand, bevor ich überhaupt die Kamele sah. Unser Guide Hassan lächelte breit und reichte mir einen Glas Minztee, das so heiß war, dass ich es fast fallen ließ. Die Luft roch süß und staubig, und seine Schwester lachte über etwas, das ich auf Französisch versuchte zu sagen (verdient, denke ich). Dann stiegen wir auf unsere Kamele – meins hieß Zidane – und machten uns auf den Weg zu den Dünen, gerade als die Sonne tief stand und alles golden färbte. Immer wieder dachte ich: Das passiert wirklich, ich reite tatsächlich auf einem Kamel durch die Sahara.
Der Ritt zum Beduinenlager dauerte vielleicht eine Stunde? Schwer zu sagen, denn die Zeit schien dort draußen anders zu ticken – nur Sand, Wind und dieses sanfte Schaukeln. Hassan zeigte uns alte Karawanenspuren (die ich nie bemerkt hätte) und erzählte Geschichten vom Nomadenleben. Der Himmel färbte sich hinter uns rosa. Im Camp gab es nochmal Tee (sie nennen ihn „Berberwhisky“, was mich zum Schmunzeln brachte) und dann Abendessen am Lagerfeuer. Das Essen schmeckte rauchig und herzhaft – Tajine mit Brot, das man mit den Händen zerreißt. Danach spielten alle Trommeln unter einem Himmel so klar, dass man Satelliten vorbeiziehen sah; jemand versuchte mir einen Rhythmus beizubringen, aber ehrlich gesagt klang es bei mir eher nach Krach.
Schlafen konnte ich kaum, weil ich nichts verpassen wollte – die Stille war überwältigend, nur ab und zu bellte irgendwo ein Hund, oder vielleicht war das auch nur meine Einbildung. Der Sonnenaufgang kam früh; Hassan weckte uns sanft („Das willst du nicht verpassen“) und wir sahen zu, wie das Licht langsam über die Dünen kroch, während wir noch mehr Tee tranken. Meine Beine waren steif vom Kamelritt zurück, aber das war mir egal – ich schaute immer wieder zurück, wie das Camp kleiner wurde. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
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