Am Strand von Essaouira steigst du mit frischem Kitesurf-Equipment und einer entspannten Crew, die sich auskennt, aufs Board. Salzige Luft, konstanter Wind und freundliche Tipps von Einheimischen, die dich auch mit eingerostetem Französisch willkommen heißen. Am Ende hast du zwar müde Arme – aber auch eine Geschichte, die du zuhause erzählen kannst.
Wir liefen direkt an den Strand von Essaouira, die Boards unterm Arm, während der Wind schon an meinen Haaren zupfte und mein Shirt wie eine Fahne flattern ließ. Der Sand war morgens angenehm kühl – nicht das, was ich für Marokko im Juni erwartet hatte – und überall lag der salzige Geruch in der Luft. Yassine von Bleukite begrüßte uns mit einem schnellen Lächeln und fragte gleich, ob wir bereit seien, gegen den Wind zu starten (zweimal nachgefragt, Sicherheit geht vor). Das mochte ich. Irgendwas haben die lokalen Lehrer hier – total entspannt, aber man merkt, dass sie alles im Blick haben.
Das Kitesurf-Equipment auszuleihen war unkompliziert – sie gaben uns Ausrüstung, die aussah wie nagelneu, was mich ehrlich gesagt ein bisschen nervös machte, sie zu zerkratzen. Der Trapezgurt saß eng, aber nicht steif, und als ich mich einhängte, gab mir Yassine einen Daumen hoch, der mir das Gefühl gab, als hätte ich wirklich Ahnung. Schon ein paar andere Kiter waren draußen, meist Einheimische, die zwischen den Runs auf Französisch und Arabisch plauderten. Jemand lachte, als ich versuchte, mich an „links“ auf Französisch zu erinnern (gauche? Ich bin mir immer noch nicht sicher). Der Wind frischte auf, als wir starteten – stark genug, um zu ziehen, aber nicht zu heftig – genau richtig, um die Skills zu testen, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Nach der ersten Runde verlor ich völlig das Zeitgefühl. Es gibt diesen Moment, wenn du übers Wasser gleitest und nur den Wind und deinen eigenen Herzschlag hörst – keine Stadtgeräusche, nur der Atlantik, der sich vor dir ausbreitet. Meine Hände waren am Ende ganz rau (hätte besser Handschuhe mitnehmen sollen), aber das war mir egal. Danach quatschten wir noch mit einem der Lehrer übers Equipment, tauschten Geschichten über Stürze und Lieblingsspots in Marokko aus. Es fühlte sich weniger wie ein Verleih an, mehr wie ein Treffen unter Freunden für ein paar Stunden.
Nein, bei Bleukite in Essaouira kannst du nur als eigenständiger Kiter Equipment ausleihen, der gegen den Wind fahren kann.
Jede Session dauert zwei Stunden.
Ja, Kinder können mitmachen und bekommen einen speziellen Preis.
Ein lokales Team ist vor Ort und prüft vor der Ausleihe dein Können.
Das Team spricht Englisch, Französisch, Niederländisch und Arabisch.
Ja, alle Bereiche und Wege sind rollstuhlgerecht.
Wenn das Wetter Kitesurfen unmöglich macht, bekommst du dein Geld zurück.
In deiner Session ist nagelneues Kitesurf-Equipment für zwei Stunden am Strand von Essaouira inklusive, betreut von einem freundlichen, mehrsprachigen lokalen Team; alle Steuern und Gebühren sind enthalten, damit du dich ganz aufs Surfen konzentrieren kannst.


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