Spüre den Puls Casablancas nach Einbruch der Dunkelheit – starte an der beleuchteten Hassan-II-Moschee, schlendere mit deinem Guide durch die Medina-Gassen und genieße ein marokkanisches Abendessen mit andalusischer Live-Musik im Dar El Kaid. Freu dich auf lustige Sprachpatzer, Lichter auf kolonialen Plätzen und Momente, die länger nachklingen als gedacht.
Ja, Abholung und Rückfahrt von Hotels im Stadtzentrum von Casablanca sind inklusive.
Nein, die Moschee wird nur von außen besichtigt bei dieser Nachttour.
Es gibt traditionelle marokkanische Gerichte mit Optionen wie Hähnchen, Rind oder Fisch (Merlan) sowie vegetarische Speisen wie Taktouka und Zaalouk.
Ja, im Dar El Kaid gibt es eine Live-Show mit andalusischer Musik während des Essens.
Die Fahrt von Ain Diab zur alten Medina von Casablanca dauert etwa 20 Minuten.
Nein, Getränke sind nicht inklusive und können separat bestellt werden.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet und es sind bei Bedarf spezielle Kindersitze verfügbar.
Der Fahrer ist mehrsprachig, meist Englisch, Französisch, Spanisch und Arabisch.
Dein Abend beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel im Zentrum von Casablanca, alle Transfers in einem klimatisierten Fahrzeug mit WLAN und Handy-Ladegerät, geführte Spaziergänge zu Highlights wie der Hassan-II-Moschee (außen), der alten Medina und dem Mohammed-V-Platz sowie ein traditionelles marokkanisches Abendessen im Dar El Kaid mit andalusischer Live-Musik. Verschiedene Menüoptionen sind verfügbar, Getränke sind extra.
Ich wusste nicht genau, was mich in Casablanca nachts erwarten würde. Die Hassan-II-Moschee hatte ich schon auf Fotos gesehen, doch als ich draußen stand und die Sonne langsam unterging, fühlte es sich ganz anders an. Die Fliesen fingen das letzte goldene Licht ein, und irgendwo hinter uns rauschte das Meer. Unser Guide Youssef zeigte uns Details, die ich sonst übersehen hätte – wie die geschnitzten Zedernholztüren, für die sie Jahre gebraucht haben. Es roch leicht salzig und rauchig von den Straßenständen in der Nähe. Ich konnte kaum fassen, wie riesig das Ganze aus der Nähe ist.
Danach schlenderten wir in die alte Medina. Dort kann man sich leicht verlaufen, aber Youssef kannte jede Abkürzung – er grüßte ein paar Ladenbesitzer auf Darija und winkte einem Jungen mit Armbändern freundlich ab. Ein Moment blieb mir besonders im Kopf: Wir gingen an einer Bäckerei vorbei, und der Duft von frischem Brot schlug mir entgegen. Irgendwo tief in den Gassen spielte jemand Oud. Ich versuchte, mich auf Arabisch zu bedanken, verhaspelte mich aber – was alle kurz zum Lachen brachte.
Der Mohammed-V-Platz wirkte fast zu pompös für meine Stimmung – große weiße Gebäude leuchteten im Laternenlicht, und die Brunnen plätscherten leise. Wir blieben nicht lange, nur genug Zeit für ein paar Fotos und um zu beobachten, wie die Leute schräg über die Straßen liefen, als gehörte der Platz ihnen. Dann fuhren wir zum Twin Center (der Fahrer hatte WLAN, also schickte ich meiner Mutter schnell ein Foto), das moderner war, als ich erwartet hatte.
Das Abendessen im Dar El Kaid war… sagen wir mal so, ich denke noch immer an den Zaalouk-Dip. Die Kellner trugen bunte, bestickte Westen, und es gab live andalusische Musik – so ein Abend, an dem man das Handy mal vergisst. Die Hähnchen-Tajine war zarter, als ich dachte, und obwohl die Getränke nicht inklusive waren, bestellte jemand am Tisch für alle Minztee (eine gute Idee). Wir gingen satt und ein bisschen müde, aber noch nicht bereit fürs Bett – du kennst das sicher.
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