Erlebe Maltas Geschichte und Alltag – stille Gassen in Mdina, windige Dingli-Klippen, das blaue Funkeln der Grotte, Glasbläser im Handwerksdorf – alles mit eigenem Fahrer und frischen maltesischen Snacks unterwegs. Zeit für kleine Momente: eine schlafende Katze in der Sonne oder Pastizzi mit Meerblick. Das bleibt länger im Herzen, als man denkt.
Schon beim Schlendern durch die engen Gassen von Mdina wurde mir klar, wie still es hier wirklich ist. Unser Fahrer Joseph zeigte auf eine winzige Tür im honigfarbenen Stein – er erzählte, dass St. Paul nach seinem Schiffbruch vielleicht ganz in der Nähe gelebt hat. Die Luft roch leicht nach altem Kalkstein und irgendwo wehte der Duft von Mittagessen aus einem offenen Fenster herüber. Ich versuchte, den kleinen Geschichtsführer zu lesen, den wir bekommen hatten, doch am Ende beobachtete ich lieber eine Katze, die sich auf der Fensterbank in der Sonne räkelte. Diese Ruhe bleibt mir bis heute im Kopf.
Nach Mdina fuhren wir weiter zu den Dingli-Klippen – Joseph nannte sie Maltas „Rand“. Oben wehte ein kräftiger Wind, und meine Haare flogen wild umher (hätte besser einen Hut mitnehmen sollen). Der Blick fällt senkrecht auf das Meer, 250 Meter tiefer. Man hört Möwen, sonst kaum etwas. Joseph reichte uns frische Pastizzi aus einer Bäckerei in Rabat – knuspriger Blätterteig mit Ricotta, noch warm – ich schwöre, ich hätte gleich fünf davon verdrücken können. Wir ließen uns Zeit, hier schien niemand in Eile zu sein.
Als nächstes stand die Blaue Grotte auf dem Programm, diesmal nur für den Panoramablick, denn wir hatten ja nur einen halben Tag. Das Wasser ist wirklich dieses intensive Blau, das man von Fotos kennt – fast unwirklich neben den Höhlen. Ein paar Fischer stritten sich (zumindest freundlich) neben ihren Booten – ich verstand nur ein paar Wörter Maltesisch und gab auf, dem Gespräch zu folgen. Danach fuhren wir ins Handwerksdorf Ta’ Qali, wo man Glasbläser live beobachten kann, wie sie heiße Glasblasen zu Vasen formen. Es riecht irgendwie nach heißem Sand und geschmolzenem Zucker. Ich kaufte einen kleinen Glasfisch, der wahrscheinlich den Heimweg im Koffer nicht übersteht.
Valletta fühlte sich nach all der Weite plötzlich ganz kompakt an – die Stadtmauern sind beeindruckend, aber drinnen sind es enge Gassen und plötzliches Sonnenlicht, das von goldfarbenem Stein reflektiert wird. Joseph setzte uns nahe der St.-Johannes-Ko-Kathedrale ab, damit wir noch ein bisschen auf eigene Faust schlendern konnten, bevor es zurückging. Vier Stunden vergingen schnell und waren doch vollgepackt – vielleicht, weil Malta so viel auf so kleinem Raum bietet. Trotzdem denke ich immer wieder an diese stille Gasse in Mdina zurück.
Die Tour dauert ungefähr vier Stunden.
Ja, die Abholung an Ihrem Wunschort ist kostenlos im Preis enthalten.
Die Route führt durch Mdina, Dingli-Klippen, Blaue Grotte (Panoramastopp), Ta’ Qali Handwerksdorf und Valletta.
Maximal acht Personen pro Fahrzeug.
Ein frisch gekaufter traditioneller maltesischer Snack und Wasser in Flaschen sind inklusive.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Babysitze sind auf Wunsch verfügbar.
Ja, im klimatisierten Fahrzeug steht WLAN zur Verfügung.
Ja, während der privaten Tour können Sie die Route oder Ziele ohne Aufpreis ändern.
Deine Halbtages-Tour beinhaltet die Abholung an jedem Ort in Malta, privaten Transport für bis zu acht Personen in einem klimatisierten Fahrzeug mit WLAN, Wasserflaschen für alle sowie einen frischen, traditionellen maltesischen Snack aus einem lokalen Geschäft – bevor du am Ende wieder an deinem Wunschort abgesetzt wirst.


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