Du steigst direkt von Valletta mit der Fähre in Maltas 3 Cities ein, spazierst am lebhaften Ufer von Cospicua entlang und durch die engen Gassen von Vittoriosa, während ein lokaler Guide echte Geschichten erzählt. Halt in den verwinkelten Gassen von Collacchio, Besuch der Festung über dem Grand Harbour und Einblicke ins tägliche Leben zwischen jahrhundertealten Mauern. Hier bleibt Raum zum Lachen oder einfach zum Stillsein – das vergisst du nicht so schnell.
Als ich von der Fähre in Valletta in Cospicua ausstieg, fiel mir sofort der Geruch auf – eine Mischung aus Salz und altem Stein, nicht frisch, aber irgendwie gemütlich. Unser Guide winkte schon und rief meinen Namen, als hätten wir uns schon mal getroffen. Das mochte ich. Wir liefen am Ufer entlang, das an einem Wochentag überraschend belebt war – Fischer riefen sich über die Docks zu, ein paar Kinder kickten einen Ball gegen die Wand. Die Häuser standen dicht beieinander, ihre Balkone reckten sich zu uns hinaus, als wollten sie jedes Wort aufschnappen.
Auf dem Weg nach Vittoriosa (der Guide nannte es ständig Birgu – so nennen es die Einheimischen) versuchte ich, all die kleinen Geschichten zu behalten, die er erzählte: Ritter, die sich über Brotpreise stritten, oder wie Caravaggio hier im Gefängnis landete. Da gibt es den Collacchio – enge Treppen, die sich zwischen Häusern winden, die so nah beieinander stehen, dass man mit ausgestreckten Armen beide Seiten berühren könnte. Fast bin ich gestolpert, weil ich nach oben auf die flatternde Wäsche schaute – jemand hatte ein knallrotes Handtuch aufgehängt, das fast wie ein Bühnenvorhang wirkte. Der Guide zeigte uns eine alte Fluchttür – nur eine schlichte Tür in der Mauer, aber er erzählte, dass sie damals Leben gerettet hat. Heute kaum vorstellbar, wenn nebenan Katzen dösen.
Wir machten Halt an der Festung mit Blick auf den Grand Harbour. Der Wind frischte auf, und der Geruch des Meeres wurde intensiver. Für einen Moment herrschte Stille, alle schauten auf die Boote, die unter den dicken Steinmauern vorbeizogen. Unser Guide zeigte auf den Platz, wo früher die britische Marine ihr Hauptquartier hatte, und scherzte, dass sie die Hitze wohl genauso gehasst haben wie wir. Jemand fragte nochmal nach Caravaggio, und er grinste nur: „Seefahrer war er auch nicht gerade.“ Das brachte alle zum Lachen.
Manchmal denke ich noch an diesen Blick von der Festung – nicht weil er perfekt war, sondern weil er so viele Stimmen und Schritte aus der Vergangenheit in sich trug. Danach gingen wir langsamer zurück am Wasser entlang. Wenn du überlegst, die 3 Cities Tour ab Valletta zu machen, dann weiß: Es geht weniger darum, Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern mehr darum, sich in etwas Altem und Unfertigem zu fühlen. Und das auf eine richtig schöne Art.
Die Tour beginnt in Cospicua am Anleger der 3 Cities Fähre.
Du nimmst die Fähre von Valletta nach Cospicua; dein Guide erwartet dich direkt beim Ausstieg.
Ja, der Großteil des Spaziergangs findet in Vittoriosa (Birgu) und seinen historischen Vierteln statt.
Du siehst das Ufer von Cospicua, die Gassen im Collacchio in Vittoriosa, eine alte Fluchttür und Maltas älteste Festung am Grand Harbour.
Ja, ein professioneller Reiseleiter begleitet dich während des gesamten Spaziergangs.
Die Tour führt durch enge Treppen im Collacchio, ist aber für alle Fitnesslevels gut machbar.
Nein, das Angebot umfasst nur die geführte Tour, kein Mittagessen.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Ja, sowohl in Valletta als auch am Fähranleger in Cospicua gibt es öffentliche Verkehrsanbindungen.
Dein Tag beginnt mit dem Treffen deines professionellen lokalen Guides am Fähranleger in Cospicua nach der Ankunft von Valletta (Fährticket nicht inklusive). Anschließend führt dich der Guide durch Cospicua und Vittoriosa, erzählt spannende Geschichten entlang der historischen Straßen und zeigt dir den Hafen, bevor du in deinem eigenen Tempo zurückkehrst.
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