Erkunde Zadars Altstadt mit einer lokalen Führerin, die sich anfühlt wie eine alte Freundin – koste Feigen am Volksplatz, streichle die alten Steine am Platz der fünf Brunnen und genieße ruhige Momente im Königin Jelena Madijevka Park. Zum Abschluss wartet die Meeresorgel bei Sonnenuntergang mit magischen Farben über der Adria – da möchte man am liebsten ewig bleiben.
Kaum hatten wir das erste Café am Volksplatz passiert, blieb unsere Führerin Ana stehen, um einen älteren Herrn zu begrüßen, der Feigen aus einem Korb verkaufte. Sie wechselte so schnell ins Kroatische, dass ich es fast verpasst hätte – dann lächelte sie und reichte uns klebrige, sonnenwarme Feigenstücke herum. Das gab gleich den Ton an: Das hier war keine trockene Geschichtsstunde, sondern ein Spaziergang mit einer Freundin, die jeden in Zadars Altstadt zu kennen schien.
Dass ich mich mal so für Brunnen begeistern würde, hätte ich nie gedacht. Am Platz der fünf Brunnen erzählte Ana, wie die Venezianer Zadar durch den Bau dieser kunstvollen Brunnenköpfe vor Belagerungen bewahrten. Wenn man nah genug herantrat, roch man den feuchten Stein (ich hab’s getan – sah bestimmt komisch aus). Aus dem nahegelegenen Königin Jelena Madijevka Park wehte ein zarter Rosmarinduft herüber. Der Park selbst war eine Überraschung – grün und still über alten Bastionen, mit Einheimischen, die lasen oder Tauben beobachteten. Wir schlenderten schweigend durch, manchmal braucht man einfach keine Worte.
Als nächstes stand das römische Forum auf dem Plan – verstreute Säulen und Steinplatten zwischen modernen Bänken und spielenden Kindern. Es ist schon eigenartig, wie diese antiken Ruinen hier fast wie ein Hinterhof behandelt werden. In der Kirche des Heiligen Donatus klatschte Ana leise in die Hände, um das Echo zu zeigen; es hallte von den nackten Steinwänden wider und ließ mich leicht frösteln – auf eine gute Art. Drinnen standen zwei alte römische Säulen, die sie vom Forum recycelt hatten. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es hier vor Jahrhunderten geklungen haben muss.
Am späten Nachmittag erreichten wir Zadars grünen Markt – die Pijaca, wie Ana ihn nannte – und sie zeigte uns, wo es den besten Käse gab (natürlich Gligora) oder lokalen Rakija, falls man mutig ist. Die Luft war erfüllt von Basilikum und Tomaten, vermischt mit einer Prise Meersalz vom Hafen. Ich kaufte Kirschen bei einer Frau, die mir zuzwinkerte, als ich mit meinen Kuna-Münzen etwas unbeholfen war.
Zum Schluss standen wir an der Meeresorgel, während der Himmel über der Adria golden leuchtete. Der Klang ist schwer zu beschreiben – eine Mischung aus Walgesängen und Windspielen? Alle saßen still und lauschten, sogar Ana. Manchmal denke ich noch an diesen Moment, wenn es zuhause mal wieder zu laut wird.
Die Tour dauert je nach Gruppentempo und Fragen etwa 2–3 Stunden.
Ja, alle Wege und Flächen sind durchgehend rollstuhlgerecht.
Ja, alle Gebühren und Steuern sind im Preis enthalten.
Ja, die Kirche St. Donatus gehört zu den Highlights der Tour.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitgenommen werden.
Die Tour endet an der Meeresorgel direkt am Wasser – ideal für den Sonnenuntergang.
Ja, am Hauptmarkt Pijaca kannst du lokale Produkte kaufen oder einfach stöbern.
Ein lizenzierter, englischsprachiger Einheimischer begleitet die kleine Gruppe zu allen wichtigen Orten.
Dein Nachmittag beinhaltet alle Eintrittsgelder und Steuern, während du Zadars Altstadt mit einem englischsprachigen lokalen Guide in einer kleinen Gruppe erkundest; zum Abschluss wartet die Meeresorgel bei Sonnenuntergang, nachdem du Märkte, Parks, Kirchen und Plätze durchquert hast – mit vielen Gelegenheiten für Snacks oder Tipps zum Weiteressen.
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