Steig in einen bequemen Bus ab Split und fahre mit dem Boot mitten in den Krka-Nationalpark. Schlendere über Holzstege an tosenden Wasserfällen, genieße den Eintritt ohne Warteschlange und nutze die Freizeit in Skradin zum Schwimmen oder für eine Weinprobe. Am Ende hast du nasse Füße, neue Geschichten und vielleicht ein paar kroatische Wörter, die du nie richtig aussprechen wirst.
Fast hätte ich den Bus verpasst, weil ich meine zweite Sandale nicht finden konnte – typisch ich. Aber irgendwie habe ich es gerade noch geschafft, genau als unsere Reiseleiterin Ana draußen vor den alten Steinmauern von Split die Leute zum Einsteigen winkte. Sie hatte diese Art, Dinge zu erklären, dass selbst Staus spannend klangen („Die Kroaten nennen das ‚Rushhour‘, aber eigentlich ist das nur die verlängerte Kaffeepause“, scherzte sie). Im Bus war es angenehm kühl, was nach der schwülen Morgenhitze sehr willkommen war. Etwa eine Stunde fuhren wir, vorbei an Olivenhainen und kleinen Dörfern mit roten Dächern – ich versuchte immer wieder, ihre Namen leise vor mich hin auszusprechen.
In Skradin angekommen, verteilte Ana unsere Eintrittskarten für die Krka-Wasserfälle, sodass wir nicht anstehen mussten (ehrlich, die Schlange sah echt lang aus). Beim Einsteigen ins Boot lag ein leichter Duft von Flusswasser und Wildblumen in der Luft. Die Fahrt war gemütlich, man hörte das Motorengeräusch und Kinder zeigten begeistert auf Reiher am Ufer. Ich hatte nicht erwartet, wie laut der Skradinski Buk aus der Nähe sein würde – nicht beängstigend, sondern eher so ein alles einnehmendes Rauschen, das dich dein Handy vergessen lässt. Ana führte einige von uns auf einem kurzen Spaziergang über Holzstege und vorbei an alten Wassermühlen (wusstest du, dass hier Teslas erste Wasserkraftanlage stand?). Die anderen nutzten die Zeit, um auf eigene Faust zu erkunden oder ein schattiges Plätzchen zu suchen.
Später in der Stadt versuchte ich, „sir i pršut“ zum Mittagessen zu bestellen – Li musste lachen, als ich es auf Kroatisch versuchte (ich habe es wahrscheinlich total verhauen). Einige entschieden sich für die Weinprobe, ich hingegen tauchte meine Füße in den Fluss. Das Wasser war kälter als erwartet, aber genau richtig nach dem ganzen Herumlaufen. Auf der Rückfahrt nach Split war es im Bus ruhiger, alle schienen von der Sonne müde oder hatten die Wasserfallgeräusche noch im Kopf. Selbst jetzt, wenn ich die Augen schließe, höre ich sie fast wieder.
Der Ausflug dauert etwa 9–10 Stunden inklusive Transfers, startet früh morgens in Split und endet gegen 17:15/17:30 Uhr.
Eine Hotelabholung ist nicht vorgesehen; der Startpunkt ist im Zentrum von Split.
Deine Reiseleiterin besorgt die Eintrittskarten direkt vor Ort, sodass du nicht anstehen musst; der Preis variiert je nach Saison.
Während der Freizeit in Skradin kannst du im Fluss schwimmen.
Du kannst an einer 45-minütigen geführten Wanderung teilnehmen oder den Park auf eigene Faust erkunden.
Die Weinprobe ist optional und kostet extra, sie findet nach dem Besuch des Nationalparks statt.
Bequeme Schuhe, Badesachen für den Fluss, Sonnenschutz und etwas Bargeld für Essen oder Weinprobe.
Es sind keine Mahlzeiten enthalten; du hast in Skradin Zeit, um Mittagessen oder Snacks zu kaufen.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Spezielle Kindersitze sind verfügbar.
Dein Tag beginnt mit dem Hin- und Rücktransfer im klimatisierten Bus ab Split Zentrum, begleitet von einer erfahrenen Reiseleiterin, die sich um deine Eintrittskarten kümmert, damit du nicht anstehen musst. Du genießt eine Bootsfahrt in den Krka-Park, hast Freizeit zum Schwimmen in Skradin oder kannst an einer optionalen Weinprobe teilnehmen, bevor es am Abend zurück nach Split geht.
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