Du stehst vor der Pula Arena, wenn die Morgensonne den alten Stein wärmt, steigst zur Festung mit Blick über den Hafen, wirfst einen Blick in jahrhundertealte Kirchen (wenn offen) und schlenderst über Märkte, wo die Einheimischen heute noch einkaufen. Dein Guide erzählt echte Geschichten – und für ein Lachen ist auch gesorgt – bei diesem entspannten Stadtspaziergang.
Ich geb’s zu, ich war anfangs etwas skeptisch, als unser Guide uns direkt vor der Pula Arena stoppte. Klar, Fotos hatte ich schon gesehen – aber dort zu stehen, den warmen Duft des alten Steins in der Sonne zu riechen und das leise Echo der Stimmen aus dem Inneren zu hören, ist einfach etwas anderes. Unser Guide Luka grinste und meinte etwas von „den Geistern der Gladiatoren“ (er zwinkerte, also war’s wohl halb im Spaß). Ich habe versucht, mir vorzustellen, wie es geklungen haben muss, als hier Tausende Menschen zusammenkamen. Noch bevor wir losgingen, spürte ich schon das Gewicht der Geschichte.
Wir schlängelten uns durch enge Gassen hinauf zur venezianischen Festung. Der Anstieg ist nicht wirklich steil, aber meine Beine haben’s trotzdem gemerkt – vielleicht lag’s auch an den ganzen Gelatos. Von oben hat man einen freien Blick über den Hafen von Pula; Möwen kreisen und eine salzige Brise weht um die Nase – ich hätte besser einen Hut mitgenommen. Luka zeigte uns, wie die Festungsmauern im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ausgebessert wurden – manche Steine glatt wie Kiesel, andere rau und voller Kerben. Er erzählte von Belagerungen und Piraten (wieder dieses Funkeln in seinen Augen), und für einen Moment fühlte es sich an, als wären wir selbst Teil einer alten Geschichte.
Als Nächstes stand die Kathedrale auf dem Plan – wir konnten nur kurz reinschauen, weil gerade eine Hochzeit stattfand (ich habe einen Hauch von weißen Blumen und nervösem Lachen aufgeschnappt). Danach ging’s weiter zum Forum und dem römischen Tempel; ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass hier so viele Zeitschichten auf so engem Raum zusammentreffen. Es ist schon besonders, wenn Einheimische direkt neben uralten Säulen auf Bänken sitzen und plaudern – da wird Geschichte lebendig. Wir kamen an einem versteckten Mosaik vorbei, das man leicht übersieht, wenn man nicht weiß, wo es ist – und endeten schließlich am alten Markthallen-Gebäude, wo noch der Duft von Obstständen vom Vortag in der Luft hing.
Mir bleibt vor allem im Kopf, wie Luka gelacht hat, als ich „Arena“ auf Kroatisch falsch ausgesprochen habe (ist schwieriger als gedacht). Genau diese kleinen Momente haben die Stadtführung für mich besonders gemacht – es war weniger ein Sightseeing-Programm, sondern eher ein Spaziergang mit jemandem, der wirklich jede Abkürzung und jede Geschichte kennt. Wenn du römische Ruinen magst oder Pula mal mit echten Insiderblick erleben willst, solltest du dir diese Tour gönnen – auch wenn die Füße am Ende müde sind.
Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden.
Nein, die Arena wird von außen erklärt.
Ja, die Tour ist barrierefrei.
Du siehst die Pula Arena, die venezianische Festung, die Kathedrale, das Forum, ein römisches Mosaik, die Markthalle und die Stadttore.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; Treffpunkt ist am Startpunkt bei der Pula Arena.
Bei verspäteter oder ausbleibender Ankunft des Schiffs gibt es keine Rückerstattung.
Die meisten Sehenswürdigkeiten werden von außen erklärt; ein Eintritt ist abhängig von der Verfügbarkeit (z. B. Kirche, wenn offen).
Ja, aber Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Dein Rundgang wird von einem erfahrenen, lokalen Guide begleitet, der an jeder Station spannende Geschichten erzählt – Start ist an der Pula Arena, dann geht’s durch historische Gassen vorbei an Festung, Kirchen (manchmal auch hinein), Mosaiken, Märkten und alten Stadttoren. Die Strecke ist barrierefrei und findet bei jedem Wetter statt – zieh dich einfach passend an für das, was Kroatien an dem Tag bereithält.


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