Du radelst von Stari Grad durch uralte Ebenen, ruhige Fischerdörfer wie Vrboska und schattige Kiefernwälder bis nach Jelsa – begleitet von einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Genieße hausgemachten Wein in einer Familien-Konoba, gönn dir Kaffee auf sonnigen Plätzen und spüre Hvars echten Rhythmus hautnah.
Mit den Händen fest am Lenker folgte ich unserem Guide aus den engen Gassen von Stari Grad – plötzlich huschte eine Katze über die Straße, und für einen Moment vergaß ich fast, dass wir gleich 27 Kilometer über Hvar radeln würden. Die Luft war schon jetzt erfüllt von diesem mediterranen Kräuterduft – Rosmarin? Salbei? – und die Sonne blitzte immer wieder durch die Olivenzweige, während wir über die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Ebene von Stari Grad fuhren. Unser Guide Ivan zeigte auf alte Steinmauern, die die Linien markieren, die vor Jahrhunderten von Griechen gezogen wurden. Er erwähnte „Hora“, doch ich war zu sehr damit beschäftigt, nicht auf dem Kopfsteinpflaster ins Wackeln zu geraten.
Vrboska überraschte mich mit seiner Ruhe – nur Fischer, die ihre Netze flickten, und ein paar Kinder, die unter kleinen Brücken Steine übers Wasser hüpfen ließen. Wir lehnten unsere Räder an eine Mauer und schauten eine Weile den Booten zu, die sanft in der Bucht schaukelten. Ein leichter Duft von Salz vermischte sich mit dem Harz der Kiefern, das irgendwo hinter uns wehte. Ivan erzählte, dass die Einheimischen den Ort „Klein-Venedig“ nennen, doch für mich fühlte es sich eher an wie ein Geheimtipp, den man zufällig entdeckt und für sich behalten möchte. Jemand reichte mir eine Feige direkt vom Baum (die nächsten Kilometer klebten die Finger).
Der Abschnitt durch den Kiefernwald Richtung Jelsa war ein Spiel aus Licht und Schatten und eine angenehme Abkühlung – so ein Moment, in dem man einfach nur lächelt, ohne zu wissen warum. Der Kaffee auf dem Hauptplatz von Jelsa schmeckte nach der Fahrt besonders kräftig; ich versuchte, auf Kroatisch zu bestellen und wurde liebevoll vom Barista korrigiert (sie lachte, ich auch). Auf dem Rückweg ins Landesinnere zogen sich die Weinberge links und rechts wie ein grüner Teppich – viel üppiger als erwartet – und wir machten Halt in einer alten dalmatinischen Konoba, wo der Besitzer uns selbstgemachten Wein einschenkte. Er schmeckte nach Sommernachmittagen und Staub. Noch immer denke ich an den Blick über die Reben, als wir müde, aber mit klarem Kopf zurück nach Stari Grad rollten – dieses Gefühl, das nur ein ganzer Tag draußen schenken kann.
Die Tour dauert je nach Gruppentempo zwischen 3 und 5 Stunden.
Nein, der Rücktransfer vom Ort Hvar ist nicht inklusive, kann aber gegen Aufpreis organisiert werden.
Die Strecke eignet sich für Anfänger bis mittelmäßige Radfahrer.
Ja, Fahrrad und Helm sind im Tourpreis enthalten.
Wasserflaschen sind inklusive, außerdem gibt es eine Verkostung in einem Familien-Weinkeller.
Kinder sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden.
Bequeme Kleidung, Sportschuhe und eine Kopfbedeckung sind empfehlenswert.
Der Startpunkt ist meist im Dorf Stari Grad, etwas im Landesinneren nahe Hvar Stadt.
Die Tour ist nicht geeignet für Personen mit Rückenproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schwangere.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung von Fahrrad und Helm, Wasserflaschen unterwegs, eine erfahrene lokale Begleitung durch Hvars malerische Dörfer und Landschaften sowie einen Stopp in einer alten dalmatinischen Konoba für eine Weinverkostung, bevor es zurück zum Ausgangspunkt geht.
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