Du schlenderst durch verwinkelte Gassen des Souq Waqif, probierst Gewürztee, triffst lokale Händler (und vielleicht einen Falken) und tauchst dann ein in Msheirebs moderne Kunstwelt – alles mit einer Guide, die Dohas Gegensätze lebendig macht.
Das Erste, was mir auffiel, war das Stimmengewirr – Händler riefen auf Arabisch, das leise Klacken von Holzrädern auf Stein. Kaum hatten wir unseren Rundgang durch den Souq Waqif in Doha begonnen, reichte mir unsere Guide Mariam einen kleinen Becher Kardamomtee. Süß und zugleich würzig, und ich dachte sofort, die Luft riecht nach Kreuzkümmel und einem blumigen Duft, den ich nicht ganz einordnen konnte. Hinter einem Stand stritten sich Hühner. Mariam musste lachen, als ich versuchte, „Msheireb“ auszusprechen – ganz falsch, wie ich schnell merkte.
Wir tauchten in den Gewürzmarkt ein, wo Säcke mit Safran und getrockneten Limetten über den Weg kippten. Meine Finger streiften grobes Juteband, während wir vorbeigingen. Ein Falkner ließ uns seinen Vogel aus nächster Nähe sehen – die Federn waren viel weicher, als ich erwartet hatte. Der Falkenmarkt wirkte ruhiger, fast feierlich. Danach schlenderten wir an Pferde- und Kamelgehegen vorbei (die Pferde interessierten sich mehr für ihr Heu als für uns). Ein älterer Händler winkte uns heran, nur um uns seine Sammlung an Oud-Düften zu zeigen. Wenn ich mich konzentriere, rieche ich diese rauchige Süße noch immer.
Als wir in Msheireb Downtown Doha ankamen, änderte sich die Atmosphäre komplett – Glasfassaden spiegelten das Sonnenlicht, öffentliche Kunstwerke versteckten sich zwischen Cafés. Es ist faszinierend, wie hier Alt und Neu nebeneinander existieren; eine Minute bestaunt man Holzarbeiten aus dem 19. Jahrhundert, im nächsten Moment steht man unter einer Neon-Skulptur. Zum Mittagessen hielten wir an (ich bestellte auf Mariams Empfehlung Machboos) und sie erzählte uns Geschichten aus ihrer Kindheit in Doha. Ehrlich gesagt fühlte es sich inzwischen weniger wie eine Tour an, sondern eher wie ein Treffen mit jemandem, der alle Abkürzungen kennt.
Ja, alle Bereiche und Wege sind barrierefrei zugänglich.
Wasser in Flaschen ist inklusive; lokale Speisen können unterwegs gekauft werden.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren.
Der Weg ist kurz, beide Viertel liegen direkt nebeneinander im Zentrum Dohas.
Du siehst Pferde und Kamele in den Gehegen sowie Falken auf dem Markt.
Während der Tour bekommst du jederzeit Wasser in Flaschen. Die Strecke ist komplett barrierefrei, sodass alle bequem mitkommen können – auch Familien mit Kinderwagen oder Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.


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