Du startest in Port Hardy mit einem lokalen Guide, der jede Kurve der Straße kennt, wanderst durch uralten Wald voller Zeder und Moos und erkundest dann den wilden Strand der San Josef Bay – auf Muschelsuche oder einfach nur, um die bizarren Felsnadeln zu bestaunen, während dein Mittagessen in Reichweite wartet. Nicht immer perfekt oder vorhersehbar, aber genau das macht den Ausflug unvergesslich.
Ganz ehrlich, wir hätten fast unseren Abholtermin in Port Hardy verpasst, weil ich meinen zweiten Stiefel nicht finden konnte. Unser Guide Mark grinste nur und meinte, er hätte schon Schlimmeres gesehen – jemand sei mal in Flip-Flops aufgetaucht. Der Van roch leicht nach nassem Zedernholz (vom Regen am Vortag?) und überall lagen Müsliriegel versteckt. Wir rumpelten aus der Stadt raus über Forstwege, die sich eher wie eine Achterbahn als eine Straße anfühlten. Mark erzählte von der Holzindustrie – er hat früher selbst darin gearbeitet – und zeigte uns Stellen, wo manchmal Elche die Straße queren. Ich starrte ständig aus dem Fenster in der Hoffnung auf einen Bären, doch zu sehen bekam ich nur ein Reh, das im Gebüsch verschwand.
Holberg ist so winzig, dass man es fast verpasst – trotzdem hielten wir kurz für einen Kaffee. Der letzte Abschnitt zum Cape Scott Trailhead war holpriger als gedacht (mein Sandwich wollte fast aus der Verpackung fliegen). Als wir endlich losliefen, änderte sich die Luft schlagartig: kühl, feucht und dieser moosige Duft, den man nur unter alten Bäumen kennt. Unter den Sitka-Fichten zu wandern, macht einen gleichzeitig klein und geborgen. Sonnenstrahlen fielen in Flecken durch die Äste; ich versuchte ein Foto, doch auf dem Bildschirm sieht es nie so magisch aus wie in echt.
Der Strand an der San Josef Bay ist viel breiter als ich erwartet hatte, mit hellem Sand und Treibholzstapeln. Wir schlenderten umher, suchten Muscheln – jemand fand eine lila, herzförmige – und schauten in die Gezeitenpools, wo winzige Krabben bei Annäherung blitzschnell verschwanden. Die Felsnadeln wirken aus der Nähe fast unwirklich; das Wasser zischte an ihren Fußspitzen, als die Flut kam. Mark erklärte, wie sie entstanden sind (ich hab nur halb zugehört, Geologie ist nicht so mein Ding), aber ehrlich gesagt genoss ich es einfach, auf einem Baumstamm zu sitzen, mein Sandwich zu essen und die Wolken über dem Wasser ziehen zu sehen. Es ist dort draußen ruhiger als an jedem anderen Ort, an dem ich zuletzt war.
Die Wanderung vom Trailhead bis zur San Josef Bay dauert etwa 60 Minuten auf gut ausgebautem Weg.
Ja, die Abholung von Hotels in Port Hardy ist inklusive – bei Fragen einfach Kontakt aufnehmen.
Unterwegs kannst du Schwarzbären, Rehe, Roosevelt-Elche, Vögel und kleine Säugetiere entdecken.
Im Preis enthalten sind Wasserflaschen, Müsliriegel, saisonales Obst im Van und ein Sandwich nach Wahl (Schinken, Huhn, Roastbeef oder vegetarisch).
Nein, die Tour erfordert eine moderate Fitness, da gewandert wird.
Zieh dich bequem und wetterfest an – die Tour findet bei jedem Wetter statt!
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Ja, SUPs und Kajaks können gemietet werden, wenn du die Gegend auf eigene Faust erkunden möchtest – einfach vorher anfragen.
Dein Tag beinhaltet die Abholung von Hotels in Port Hardy (bei Fragen einfach Bescheid geben), den Transport im klimatisierten Van mit Wasser und Snacks – darunter Müsliriegel und saisonales Obst – sowie ein Sandwich zum Mittagessen. Ein erfahrener lokaler Guide begleitet dich die ganze Zeit; spezielle Ernährungswünsche können bei der Buchung angegeben werden.
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